Fridays for Future

800 Menschen demonstrieren in Solingen für mehr Klimaschutz

Auf dem Neumarkt legten sich die Teilnehmer auf den Boden, um ein Zeichen für einen früheren Kohleausstieg zu setzen. Foto: Tim Oelbermann
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Auf dem Neumarkt legten sich die Teilnehmer auf den Boden, um ein Zeichen für einen früheren Kohleausstieg zu setzen.

Auf Schildern und in Redebeiträgen wiesen die Teilnehmer der Fridays for Future-Demo auf die Notwendigkeit einer besseren Klimapolitik hin.

Von Manuel Böhnke

Solingen. Bis zu 800 Solinger sind am Freitagmittag durch die Innenstadt gezogen, um mehr Klimaschutz einzufordern. Wie in knapp 450 anderen deutschen Städten hatte die hiesige Fridays-for-Future Ortsgruppe zum Protest aufgerufen. Der Einladung folgten überwiegend Schüler. Doch auch Vertreter anderer Gruppierungen, etwa von Parents for Future, Nabu und BUND waren vertreten.

Auf Schildern und in Redebeiträgen wiesen die Teilnehmer auf die Notwendigkeit einer besseren Klimapolitik hin. Ihre Kritik richtete sich vornehmlich an Unternehmen, die weiterhin auf fossile Energie setzen („RWE wird plattgemacht“), und die Verantwortlichen in Politik und Regierung, die bislang zu wenig für den Klimaschutz getan hätten.

Auch mit den Sonntag zur Wahl stehenden Alternativen zeigten sich die Demonstranten nicht zufrieden. Keines der Wahlprogramme sei dazu geeignet, das im Pariser Klimaabkommen gesetzte 1,5-Grad-Ziel zu erreichen. Dabei sei die kommende Legislaturperiode „die letzte, in der Deutschland noch Maßnahmen einleiten kann, um einen positiven Beitrag“ zum Erfüllen der Vereinbarung zu leisten. Deswegen gelte es, „so viel Druck zu machen wie noch nie“: „Wir werden kämpfen, denn wir haben nichts mehr zu verlieren, aber alles zu gewinnen.“

Fridays for Future in Solingen: Abschlusskundgebung im Südpark

Zu Beginn der Veranstaltungen hatte Johanna Limbach, eine der Sprecherinnen von Fridays for Future Solingen, erklärt, es handele sich um eine „überparteiliche Demonstration“. Man fordere alle zur Wahl stehenden Alternativen zu einer besseren Klimapolitik auf. In der Tat blieb Parteiwerbung aus. Lediglich die CDU musste verbal einstecken, als der Demonstrationszug die Geschäftsstelle des Kreisverbandes passierte. Ein Widerspruch zu den eigenen Vorgaben? Nein, fand Sprecher Till Burberg. Die Kritik habe sich auf die Klimapolitik der Union in den vergangenen 16 Jahren bezogen.

Fridays for Future-Demo in Solingen

Fridays for Future-Demo in Solingen.
Fridays for Future-Demo in Solingen. © Tim Oelbermann
Fridays for Future-Demo in Solingen.
Fridays for Future-Demo in Solingen. © Tim Oelbermann
Fridays for Future-Demo in Solingen.
Fridays for Future-Demo in Solingen. © Tim Oelbermann
Fridays for Future-Demo in Solingen.
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Fridays for Future-Demo in Solingen.
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Fridays for Future-Demo in Solingen.
Fridays for Future-Demo in Solingen. © Tim Oelbermann
Fridays for Future-Demo in Solingen.
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Fridays for Future-Demo in Solingen.
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Fridays for Future-Demo in Solingen.
Fridays for Future-Demo in Solingen. © Tim Oelbermann
Fridays for Future-Demo in Solingen.
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Fridays for Future-Demo in Solingen.
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Fridays for Future-Demo in Solingen.
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Fridays for Future-Demo in Solingen.
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Fridays for Future-Demo in Solingen.
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Fridays for Future-Demo in Solingen.
Fridays for Future-Demo in Solingen. © Tim Oelbermann
Fridays for Future-Demo in Solingen.
Fridays for Future-Demo in Solingen. © Tim Oelbermann
Fridays for Future-Demo in Solingen.
Fridays for Future-Demo in Solingen. © Tim Oelbermann

Die Demonstration führte vom Rathaus über die Goerdeler-, Malteser- und Schwertstraße in Richtung Neumarkt und endete im Südpark. Dort nahmen etwa 100 Personen an der Abschlusskundgebung teil. Vor dem Hofgarten fand zuvor ein „Die-in“ statt. Dabei legten sich die Teilnehmer auf den Boden, um darauf hinzuweisen, dass der Kohleausstieg nicht erst 2038, sondern bis 2030 erfolgen müsse. Die Protestaktion wurde mit Worten der schwedischen Klimaaktivistin Greta Thunberg untermalt. Sie endeten mit dem Ausspruch „It is time to rebel“ – „Es ist Zeit, zu rebellieren“.

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