Verein Obus-Museum Solingen

70 Jahre Obus in Solingen: Rundfahrten und Tag der offenen Tür

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Obusse gehören in Solingen seit 70 Jahren ins Stadtbild.

„Stangentaxis“ fahren am Samstag nach Burg und Hästen - am Sonntag gibt´s den Tag der offenen Tür.

Solingen. 1952 war ein denkwürdiges Jahr: In London bestieg vor 70 Jahren eine junge Frau namens Elizabeth den englischen Thron - und in Solingen fuhr der erste Obus.

Während im Vereinigten Königreich vier Tage lang das Jubiläum von Queen Elizabeth II. gefeiert wurde, begnügt sich der Verein Obus-Museum Solingen mit einer zweitägigen Feier: Am Samstag, 18. Juni, gibt es Rundfahrten mit den auch „Stangentaxi“ genannten Obussen und am Sonntag, 19. Juni, einen Tag der offenen Tür, zu dem der Verein auf den Betriebshof der Verkehrsbetriebe an der Weidenstraße einlädt.
Historie: 70 Jahre Obus: Aus dem Notnagel wird ein klimafreundlicher Dauerbrenner

70 Jahre Obus: Das Programm

Am Samstag stehen mehrere Touren zur Auswahl. Die Obusse 22 und 42 fahren um 13.25 und 15.25 Uhr vom Betriebshof nach Burg und zurück, der Obus 59 – mit Anhänger – und der Dieselbus 28 fahren um 13.40 und 15.40 Uhr nach Hästen und zurück. Jede Tour dauert etwa 80 Minuten. Fahrkarten können für 9 Euro pro Platz auf der Webseite des Vereins erworben werden. Eventuell vorhandene Restkarten gibt es am Veranstaltungstag vor Ort.

Am Sonntag heißt es „ÖPNV elektrisiert“. Der Verein Obus-Museum Solingen lädt dazu am 19. Juni zu einem Tag der offenen Tür ein. Von 11 bis 17 Uhr wird dabei „70 Jahre Obus in Solingen“ auf dem Stadtwerke-Betriebsgelände an der Weidenstraße 10 gefeiert. Der Verein stellt dort alle Solinger Obus-Baureihen aus. Dazu gibt es Sonderfahrten mit Gastfahrzeugen – Fahrscheine gibt es auf dem Festgelände – sowie Informationsstände von befreundeten Vereinen.
Dazu auch: Museum vermietet historische Obusse - diese Modelle gibt es

Obus-Museum Solingen: Jubiläum 2024

In zwei Jahren kann auch der Verein Obus-Museum Solingen ein Jubiläum feiern. Er wurde am 2. Juli 1999 gegründet. Ziel seiner etwa 130 Mitglieder ist die Erhaltung historischer Obusse und Gerätschaften, vorzugsweise des Solinger Obus-Betriebes. Aber auch die Archivierung alter Schriften und Bilder zum Nahverkehr der Klingenstadt hat sich der Verein zur Aufgabe gemacht.

Bei Veranstaltungen und an Infoständen werden diese Materialien regelmäßig der Öffentlichkeit präsentiert. Darüber hinaus konnten mit den Jahren einige Obus-Modelle entwickelt werden, unter anderem in Kooperation mit der Firma Wilkinson Sword.

Werkstatt normalerweise nicht öffentlich zugänglich

Domizil und Werkstatt des Vereins befinden sich auf dem Betriebshof der Stadtwerke Solingen, Verkehrsbetriebe, und sind nicht öffentlich zugänglich. Besichtigungen sind daher nur nach vorheriger Absprache möglich.

Insofern bietet sich insbesondere am Tag der offenen Tür eine gute Gelegenheit, unverbindlich und ohne vorherige Terminabsprache den Verein, seine Mitglieder und vor allem auch den historischen Fuhrpark kennenzulernen.

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