Städtedreieck

61 Schulen entsenden wieder Kulturscouts

Ricarda Appel (l.), Vorsitzende von der Initiative der Ordensträgerinnen und somit Sponsorin, und Koordinatorin Ninon Noack freuen sich über den Erfolg der Kulturscouts im achten Jahr.
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Ricarda Appel (l.), Vorsitzende von der Initiative der Ordensträgerinnen und somit Sponsorin, und Koordinatorin Ninon Noack freuen sich über den Erfolg der Kulturscouts im achten Jahr.

27 Häuser können besucht werden.

Von Jutta Schreiber-Lenz

Solingen. 61 Schulen entsenden in diesem Schuljahr Kulturscout-Klassen auf Entdeckungsreise in die Kultur der Region um das bergische Städtedreieck: 27 Orte wie die Theater in Solingen und Remscheid, viele Museen oder der Leichlinger Sinneswald haben gemeinsam mit dem Kulturscout-Team vielerlei Projekte erarbeitet. Ausflüge dorthin versprechen für Fünft- bis Zehntklässler aller Schulformen, zu einem bereichernden und spannenden Erlebnis zu werden.

14 dieser Erlebnisorte präsentierten sich nun im Solinger LVR-Industriemuseum Gesenkschmiede Hendrichs als offizieller Auftakt der Kulturscout-Saison. „Sich miteinander vernetzten, sich gegenseitig informieren, ins Gespräch kommen – das ist der Schwerpunkt“, sagt Projektkoordinatorin Ninon Noack. Lehrkräfte konnten sich beim Markt der Möglichkeiten direkt austauschen und Fragen klären, die möglicherweise bei der Entscheidung helfen, welcher Kulturort für welche Klasse geeignet ist. Das Solinger Klingenmuseum gibt beispielsweise Einblicke in das frühere „Wohlverhalten am Tisch“ und führt ein in die ritterliche Kunst des Fechtens. Das Remscheider Röntgen-Museum schickt seine jungen Gäste knapp drei Stunden lang mit einer digitalen Themenrallye auf einen Zeitstrahl von der Entdeckung der Röntgenstrahlen bis zu ihrer heutigen modernen Anwendung in der Medizin. Die Häuser setzen bei ihren Angeboten bewusst auf Aktionen und Kreativität.

„Zwei Orte dürfen kostenfrei besucht werden und ein dritter im zweiten Halbjahr, wenn nachweislich die Anreise zu einem der ersten beiden Termine mit dem Öffentlichen Nahverkehr erfolgt ist“, sagt Ninon Noack. So wolle das Kulturscout-Team auch die Bedeutung von Nachhaltigkeit nahebringen.

Schule und Kulturort sollen sich stärker vernetzen

Bereits zum achten Mal werden sich die Schüler zu den Kulturorten im Bergischen aufmachen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer seien immer sehr motiviert und gut auf den jeweiligen außerschulischen Ort vorbereitet, sagt Ninon Noack. „Pro Schule gibt es nur eine Kulturscout-Klasse, so dass sich eine größere Bindung zwischen Kulturort und Schülern ergibt, als es bei einem normalen Klassenausflug der Fall ist.“

Die Kulturscouts sind ein Gemeinschaftsprojekt der Städte Remscheid, Solingen und Wuppertal sowie des Rheinisch-Bergischen Kreises, des Oberbergischen Kreises und des Kreises Mettmann. Gefördert wird es vom Land.

www.kulturscouts-bl.de

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