450 Beschäftigte weniger in der Gastronomie

Rückgang um 17 Prozent seit Dezember 2019 – Mitarbeiter wandern ab

Kaum eine andere Branche bekommt die „Wucht der vierten Welle“ wirtschaftlich so zu spüren wie das Hotel- und Gaststättengewerbe. Das beklagt in einer Pressemitteilung die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). In Solingen arbeiten in dieser Branche laut Statistik der Arbeitsagentur nur noch 2150 Menschen, erklärt Zayde Torun, NGG-Geschäftsführerin in der Region Düsseldorf-Wuppertal. Im Dezember 2019 seien es noch 2600 Beschäftigte gewesen. Dies bedeute einen Rückgang um 17 Prozent.

Torun geht es vor allem um das Durchhaltevermögen von Köchen, Kellnerinnen & Co und drohenden Fachkräftemangel: „Das Geschäft wird nach der Welle weitergehen. Aber die Durststrecke bis dahin ist das Problem. Wer in Kurzarbeit geschickt wird und mit 60 Prozent seines Lohnes klarkommen muss, macht das, was jeder machen würde: Er guckt sich woanders um“, so Torun. Viele Gastronomie-Beschäftigte seien bereits in andere Branchen abgewandert – besonders in den Handel oder auch in die Industrie.

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