Neues Buch

19 Autoren zeigen eine ganz andere Klingenstadt

Martina Hörle ist eine vielseitige Frau. Sie ist Herausgeberin des neuen Buches „Solingen ganz nah!“.
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Martina Hörle ist eine vielseitige Frau. Sie ist Herausgeberin des neuen Buches „Solingen ganz nah!“.

„Solingen ganz nah“ – Martina Hörle stellte neues Buch vor

Von Jutta Schreiber-Lenz

Solingen. Stiehls Teich als Ort von Kindheit- oder Teenager-Erinnerungen wie Schlittenfahren, erste Zigarette oder erster Kuss. Die Düsseldorfer Straße als Pendant zum Berliner Ku´damm oder der Düsseldorfer „Kö“ oder ein leuchtendgelbes Rapsfeld am Flockertzholz mit grünem Wald im Hintergrund und stahlblauem Himmels obendrüber als jährliches Frühlingswunder“: In dem im Atelier Pest-Projekt der Güterhallen von Martina Hörle vorgestellten Buch „Solingen ganz nah!“, kommt all das vor – und noch viel mehr. 19 Autoren – sie selbst inklusive – haben ihre persönlichen Blicke auf Solingen in Kurzgeschichten, Liedern, Gedichten und Rätseln zum Ausdruck gebracht.

In Stil und Farbe sehr unterschiedliche Texte

Bastian Glumm, Hörles Kollege und Freund, hat zudem jede Geschichte mit einem QR-Code versehen, der via Handy gescannt werden kann: Damit öffnet sich ein Video, in dem der jeweilige Autor seinen Text an dem Ort vorliest, von dem er handelt. „Man könnte also mit dem Buch in der Hand durch Solingen fahren oder wandern und sich an Ort und Stelle die Geschichte vorlesen oder von Singer-Songwriter Robert Schreiber sein Lied vorsingen lassen“, erläuterte Martina Hörle. Eine Kostprobe dieser Video–Clips gab es mit den Stücken, die Andreas Erdmann zum Buch beigesteuert hatte. Er konnte selbst nicht dabei sein und trug auf diese Weise unter anderem seine „Stöcksker op Soliger Platt“ vor.

Ihr sei wichtig gewesen, ihre Heimatstadt einmal anders vorzustellen, sagte Martina Hörle in ihrer Begrüßung. „Ich bin richtig begeistert, welche Kleinodien geschrieben wurden.“ Spannend fand sie zum Beispiel auch die unterschiedlichen Blicke zweier Menschen auf dasselbe Motiv: Sowohl Ingo Schleutermann als auch Tang Nguyen haben zum ehemaligen Hauptbahnhof in Solingen-Mitte geschrieben. Herausgekommen sind in Stil und Farbe sehr verschiedene Texte.

Rund 30 Gäste waren zur Buchvorstellung gekommen, darunter SPD-Ratsherr Ernst Lauterjung, der eine kurze, aber eindrucksvolle Laudatio auf Martina Hörle hielt und sie in ihrer Vielseitigkeit vorstellte. Betriebswirtin und lange als Dozentin in kaufmännischen Fortbildungen und Umschulungen unterwegs, arbeitet als freie Text- und Fotojournalistin, ist ausgebildete Märchenerzählerin und hat als Autorin schon mehrere Werke veröffentlicht. Außerdem rief sie 2014 die „Solinger Autorenrunde“ ins Leben.

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