Kontrolle

Zoll deckt etliche Mindestlohn-Verstöße auf

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BERGISCHES LAND 649 Personen wurden bei Aktion überprüft. 123 mal wurden sie wegen diverser Delikte fündig.

Bei der bundesweiten Schwerpunktaktion zur Überwachung der Mindestlohnbestimmungen waren Anfang vergangener Woche auch 59 Beamte in der Region unterwegs – davon 28 im bergischen Städtedreieck. In 40 Geschäften wurden nach den am Montag veröffentlichten Zahlen Unterlagen überprüft. In Solingen wurden 31 Objekte kontrolliert und 71 Personen befragt, wie der Zoll mitteilt. Bei insgesamt 649 überprüften Personen in Solingen, Remscheid, Wuppertal, dem Kreis Mettmann und Düsseldorf schöpften die Beamten in 123 Fällen den Verdacht, dass gegen verschiedene arbeitsrechtliche Bestimmungen verstoßen wurde.

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Bundesweit hatten am 11. und 12. September rund 6000 Einsatzkräfte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit der Zollverwaltung (FKS) die Einhaltung der Mindestlohnregelungen überprüft. Dabei befragten die Zöllner mehr als 32 000 Personen zu ihren Arbeitsverhältnissen und überprüften in etwa 4500 Fällen Geschäftsunterlagen bei Arbeitgebern. Im besonderen Fokus der Kontrollen stand die Einhaltung des gesetzlichen Mindestlohnes.

Das Hauptzollamt Düsseldorf beteiligte sich mit den FKS-Standorten Düsseldorf und Wuppertal an den Kontrollen. Die Zöllner fanden dabei in den Städten Düsseldorf, Wuppertal, Remscheid, Solingen und Teilen des Kreises Mettmann Anhaltspunkte für verschiedene Vergehen. Hinweise auf Verstöße gegen das Mindestlohngesetz wurden nach Angaben des Hauptzollamts Düsseldorf in 42 Fällen festgestellt. 59 mal liegt ein Verdacht auf Vorenthalten und Veruntreuen von Arbeitsentgelt vor. Zudem wurde in einem Fall ein mutmaßlich illegal beschäftigter Ausländer angetroffen. 22 mal sammelten die Beamten Hinweise auf den Missbrauch von Sozialleistungen. ate

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