Musik

Wuppertaler Zupfensembles sind auf Erfolgskurs

Die Bundespreisträger (v. l.): Johannes Pommée,  Lydia Richter,  Philip Dong, Valentin Pommée, Lynn Platte, Zacharias Chatziioakimidis, Timotheos Chatziioakimidis und Emily Böning.
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Die Bundespreisträger (v. l.): Johannes Pommée, Lydia Richter, Philip Dong, Valentin Pommée, Lynn Platte, Zacharias Chatziioakimidis, Timotheos Chatziioakimidis und Emily Böning.

Der Bundeswettbewerb Jugend-musiziert findet wieder vor Publikum statt.

Von Daniel Diekhans

Wuppertal. „Jugend musiziert“ endlich wieder live und vor Publikum – auch für die Schüler der Bergischen Musikschule, die dieses Jahr am Talentwettbewerb teilgenommen haben, ist der Wegfall der Corona-Beschränkungen eine Erleichterung. Groß ist die Freude aber vor allem über ihren Erfolg beim 59. Bundeswettbewerb, der Anfang Juni in Oldenburg (Schleswig-Holstein) stattfand. Nach Regional- und Landeswettbewerb belegten dort vier Ensembles der Bergischen Musikschule die vorderen Plätze.

Für ihr Gitarrenspiel wurden die Brüder Valentin (17) und Johannes Pommée (15) ein weiteres Mal mit der Höchstpunktzahl ausgezeichnet. Doch auch die anderen Wuppertaler Zupfensembles konnten die Bundesjury überzeugen. Jeweils einen 2. Preis erspielten sich Lynn Platte und Emily Böning sowie Timotheus und Zacharias Chatziioakimidis. Einen respektablen 3. Preis errang das Quartett, bei dem Johannes Pommée mit Lynn Platte, Philip Dong und Mandolinenspielerin Lydia Richter musizierte.

Valentin gewinnt den Wettbewerb, indem er sich auf das eigene Spiel konzentriert, sich geradezu darin versenkt. Lydia hingegen vertraut auf ein „Mantra“, einen aufmunternden Satz, den sie für sich wiederholt. „Und manchmal freut man sich sehr, wenn ein Lauf gut gelingt“, erklärt die 18-Jährige. Emily (13) hat beim Auftritt zwischendurch einen Blick hinüber zur Jury riskiert und es als gutes Zeichen verstanden, dass ein Jurymitglied zur Musik ihres Duos mit dem Fuß wippte.

Schüler können sich auf ihre Dozentinnen verlassen

Erst recht verlassen konnten sich die Musikschüler auf ihre Dozentinnen. In Oldenburg achteten Corinna Schäfer, Fani Papadopoulou und Melanie Hilker nicht nur darauf, dass ihre Schützlinge genügend Möglichkeiten zum Einspielen und Proben hatten. Am wichtigsten, so Hilker, sei „die mentale Unterstützung“– angefangen bei der Frage „Geht es euch gut?“ bis hin zum motivierenden Gespräch. Alle hätten sich von Auftritt zu Auftritt „gesteigert“, findet Papadopoulou, mit ihren guten bis sehr guten Platzierungen die „Preisträgerdichte“ in Wuppertal weiter erhöht.

„Ein tolles Erlebnis“ war der Bundeswettbewerb auch für das Brüderpaar Timotheus (15) und Zacharias (13). Vor fünf Jahren haben die beiden gleichzeitig mit dem Gitarrenunterricht begonnen und sich in diesem Jahr den gemeinsamen Auftritt bei „Jugend musiziert“ zugetraut. Von ihrem lateinamerikanischen Programm mit Astor Piazzolla und Leo Brouwer sollte man sich nicht täuschen lassen – zu Hause spielen sie genauso gern Rockmusik.

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