Austragung 2031

Wuppertaler wollen Bundesgartenschau

Der Förderverein sieht die Buga in Verbindung zu den vielen, bereits bestehenden, nachhaltigen Quartiersprojekten, Parkentwicklungen & Co., die der Verein ebenfalls aktiv unterstützen könnte. Foto: Andreas Fischer
+
Der Förderverein sieht die Buga in Verbindung zu den vielen, bereits bestehenden, nachhaltigen Quartiersprojekten, Parkentwicklungen & Co., die der Verein ebenfalls aktiv unterstützen könnte.

Förderverein setzt sich für Austragung 2031 ein

Von Andreas Boller

Wuppertal. Im September wird der Stadtrat über die weiteren Schritte zur Planung einer Bundesgartenschau 2031 in Wuppertal entscheiden. 20 namhafte Bürgerinnen und Bürger aus Wuppertal haben nun den Buga-Förderverein gegründet, dessen Ziel es ist, die Durchführung der Bundesgartenschau zu unterstützen und zu begleiten.

In der Gründungsversammlung wurden Holger Bramsiepe zum Vorsitzenden, Yvonne Peterwerth zur Stellvertreterin, Gunther Wölfges zum Geschäftsführer und Dorothee Becker zur Schatzmeisterin gewählt. Antonia Dinnebier übernimmt im Verein die Aufgaben als erste Beisitzerin.

„Wir sind so weit wie nie.“

Sparkassenchef Gunther Wölfges zu den Chancen einer Umsetzung

„Wir verstehen uns als Förderverein und nicht als Förderverein. Wir wollen die Politik zur Entscheidung für die Buga ermutigen, indem wir mit der Gründung des Vereins signalisieren, dass wir im Anschluss an einen positiven Beschluss den Politikern die Verantwortung nicht alleine überlassen“, sagt Holger Bramsiepe. Die Aufgabe des Fördervereins sieht er darin, die Wuppertaler Bürgerinnen und Bürger zu motivieren, sich in den kommenden zehn Jahren für ein Projekt zu engagieren, von dem die Stadt noch 100 Jahre und länger profitieren werde. „Wir sollten uns den Weitblick unserer Vorfahren vor Augen halten, die vor mehr als 100 Jahren die Parkanlagen angelegt haben“, so Holger Bramsiepe.

Die Gründungsversammlung deckt in ihrer Zusammensetzung weite Bereiche des städtischen Lebens ab. „Für die Bürgervereine setzen sich Peter Vaupel und Peter Jung seit Jahren für die Buga ein. Und von Wuppertalaktiv hat es bereits 2015 ein Mitgliedervotum für die Ausrichtung der Bundesgartenschau gegeben“, so Bramsiepe. „Wir sind so weit wie nie an der Schwelle der Realisierung einer Bundesgartenschau in Wuppertal“, sagt Sparkassenchef Gunther Wölfges. Dorothee Becker betont, dass „sich der Verein selbstverständlich auch um die finanzielle Unterstützung eines solchen Vorhabens kümmern wird – natürlich auch mit Blick auf Kosten und eine realisierbare Umsetzung“.

Die September-Sitzung des Rates hat eine vorentscheidende Bedeutung für das Projekt, denn es müssten bald konkrete Schritte für weitere Planungen und Untersuchungen beschlossen werden. Auf 75 Millionen Euro wird der städtische Anteil an den Gesamtkosten für die Stadt Wuppertal auf der Grundlage einer vorläufigen Machbarkeitsstudie geschätzt. „Wir wollen nicht in diese politische Entscheidung eingreifen, stehen aber für Gespräche mit Rat und Verwaltung bereit“, so Holger Bramsiepe.

Gründungsmitglieder: Holger Bramsiepe, Yvonne Peterwerth, Gunther Wölfges, Dorothee Becker, Antonia Dinnebier, Peter Vaupel, Alt-Oberbürgermeister Peter Jung, Prof. Lambert Koch, Prof. Johannes Busmann, Joachim Schmidt-Hermesdorff, Christian Muckenhaupt, Thomas Helbig, Pascal Biesenbach, Bruno Hensel, Hans-Christian Leonards, Maria Schürmann, Thomas Riedel, Hildegard Harwix, Martin Bang und Annette Berendes.

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesen

Rheinoper bietet digitales Programm
Rheinoper bietet digitales Programm
Rheinoper bietet digitales Programm
Olivia Jones kommt zum Schulleiterkongress
Olivia Jones kommt zum Schulleiterkongress
Stiftung Tannenhof sucht Standort für neue Tagesklinik
Stiftung Tannenhof sucht Standort für neue Tagesklinik
Stiftung Tannenhof sucht Standort für neue Tagesklinik
Virtueller Abschied von Schneidewind
Virtueller Abschied von Schneidewind

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Kommentare