Verzicht auf Bettensteuer und Außengebühr

Wuppertal will die Gastwirte unterstützen

Die Verwaltung hat dem Rat der Stadt Wuppertal vorgeschlagen, Sondernutzungsgebühren für die Außengastronomie bis zum 30. September 2021 auszusetzen.

Wuppertal.  Außerdem will die Wuppertaler Stadtverwaltung bis zum Ende des kommenden Jahres auf die Erhebung der Bettensteuer für Übernachtungen in Hotelbetrieben verzichten.

Laut Stadtkämmerer Johannes Slawig würde Wuppertal damit auf Einnahmen in Höhe von jeweils rund 300 000 Euro verzichten. „Ich sehe darin einen notwendigen Beitrag der Stadt, um die Auswirkungen der Pandemie auf die Branche abzumildern.“

Der Lockdown im Frühjahr hatte zu Entlassungen und Kurzarbeit geführt. Der Sommer sorgte für eine zeitweilige Erholung, da Cafés, Restaurants und Kneipen zusätzliche Plätze in Außenbereichen anbieten konnten – die Stadt verzichtete auf Gebühren; die Erweiterung von Stellflächen wurde sehr großzügig kontrolliert.

Eigentlich wollte die Stadt bereits ab dem 1. April 2020 eine Infrastrukturförderabgabe – auch Bettensteuer genannt – einführen. Davon will die Stadt weiterhin absehen, um den Unternehmen aus der Krise zu helfen. -ab-

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