Adlerbrücke

Tuffi-Skulptur kehrt in die Wupper zurück

Elmar Weber vom Verein Neue Ufer und Bildhauer Bernd Bergkemper (r.) inspizieren den Tuffi-Störstein. Foto: Anna Schwartz
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Elmar Weber vom Verein Neue Ufer und Bildhauer Bernd Bergkemper (r.) inspizieren den Tuffi-Störstein.

Kunstwerk weist nur leichte Schäden auf.

Von Michael Bosse

Wuppertal. Aufatmen beim Verein Neue Ufer Wuppertal: Die beim Hochwasser Mitte Juli vom Fundament gerissene Tuffi-Skulptur ist weitgehend unversehrt und kann bald wieder an ihrem Platz in der Wupper –unweit der Adlerbrücke – aufgestellt werden. So lautet das Fazit eines Kontrolleinsatzes, den der Verein durchgeführt hat. Vereinsmitglied Elmar Weber und Bildhauer Bernd Bergkemper überprüften die 3,5 Tonnen schwere Basaltskulptur, die etwa zwei Meter von ihrem angestammten Standort liegt. Vom Ufer aus ist der sogenannte Störstein bei ruhigem Wasser in der Mitte der Wupper mit bloßem Auge zu sehen. „Da ist nur eine kleine Ecke rausgebrochen“, berichtete Weber nach dem Gang ins Flussbett.

Auch Bildhauer Bergkemper ist zuversichtlich, dass die Schäden eher klein sind und nun vor allem Reinigungsarbeiten nötig sind. „Die mache ich selber“, sagte er. Die knapp 20 Zentimeter langen und 60 Millimeter dicken Zapfen an dem Störstein seien nicht beschädigt und könnten für die erneute Verankerung der Skulptur genutzt werden. Bei der Überprüfung war die Basaltskulptur auch mit einer Unterwasserkamera kontrolliert worden.

In der zweiten Septemberhälfte könnte der Kran anrücken

Auch die Vereinsvorsitzende Dajana Meier ist froh, dass die Schäden eher gering sind, bewahrt sich aber auch noch etwas Skepsis. „Ich wage nicht zu hoffen, dass er ganz heile ist“, erklärte sie. Da die Skulptur derzeit auf der Seite liegt, sei es möglich, dass weitere Schäden erst entdeckt würden, wenn das Kunstwerk aufgestellt wird.

Das 1,80 Meter hohe Kunstwerk, das den kleinen Elefanten auf dem Po sitzend zeigt, war vom Verein vergangenes Jahr gestiftet worden - als Erinnerung an den 70. Jahrestages des Sprungs beziehungsweise Sturzes der kleinen Elefantendame aus der Schwebebahn. Das Wiederaufstellen mit einem Kran sei für die zweite Septemberhälfte geplant.

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