Grüner Zoo Wuppertal

Tannenbäume als Festtagspräsent für Elefanten, Steinböcke und Co. im Zoo

Die Elefanten freuen sich nach den Feiertagen über die nicht verkauften Weihnachtsbäume, die mit Brot und Äpfeln „geschmückt“ werden.
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Die Elefanten freuen sich nach den Feiertagen über die nicht verkauften Weihnachtsbäume, die mit Brot und Äpfeln „geschmückt“ werden.

 Weihnachten ist für die Tiere in Wuppertal ein Tag wie jeder andere auch – mit einer Ausnahme.

Von Jonas Meister

Wuppertal. Ganz Wuppertal feiert in den nächsten Tagen Weihnachten. Denn auch wenn von weißen Feiertagen im Tal keine Spur ist, herrscht auch im Zoo an einigen Stellen deutlich sichtbar Festtagsstimmung. Hier können sich nämlich unter anderem die Steinböcke oder die Elefanten auf eine echte Bescherung freuen, die es allerdings erst einige Tage nach Heiligabend gibt.

„Es ist mittlerweile schon eine Tradition, dass uns die Weihnachtsbaumhändler aus der Stadt nach den Feiertagen die Tannenbäume liefern, die sie nicht verkaufen konnten“, erklärt die stellvertretende Zoodirektorin Silja Herberg. „Die bringen die Pfleger dann in die Gehege. Unsere Tiere freuen sich da immer richtig drauf, wenn sie daran knabbern können oder sich ausgiebig daran schubbeln. Sogar die Fleischfresser bekommen Bäume, die sie zwar nicht essen, aber dafür einfach den Geruch der Tannennadeln genießen.“ Die Elefanten bekommen dabei sogar noch einen Bonus, denn hier werden die Tannen sogar extra noch „geschmückt“. Statt Lametta und Weihnachtsbaumkugeln gibt es aber Brot, Möhren und Äpfel an die Zweige.

Kein Nachwuchs und keine Tiertransporte an Weihnachten

Ansonsten sind die Abläufe im Zoo, wie sie auch im Alltag sind. So wird etwa die Personalstärke nicht reduziert, berichtet Herberg: „Wir haben ja auch über die Feiertage geöffnet. Deshalb geht der Betrieb bei uns ganz normal weiter, da ja auch die Tiere wie immer versorgt werden müssen.“ Allerdings würde man an Weihnachten speziell darauf achten, dass die Mitarbeiter keine zusätzlichen Überstunden machen müssen, damit sie mehr Zeit mit ihren Familien verbringen können.

An genau dieser Stelle erwartet man bei den Tieren zumindest bis zum Jahresende auch keine Neuzugänge. „,Christkinder’ wird es bei uns im Grünen Zoo in diesem Jahr nicht geben. Zumindest bei den Großsäugern können wir das ja sehr gut abschätzen ob noch Geburten anstehen. Einzig bei den Halsbandpekaris (Anm.d.Red. Nabelschwein) gab es in den letzten tagen noch einmal Nachwuchs“, freut sich Silja Herberg.

Über die Feiertage kehrt insgesamt etwas mehr Ruhe im Zoo-Betrieb ein, da extra keine Tiertransporte mehr angesetzt sind. Auch hier wird auf Weihnachten Rücksicht genommen, zumal die letzte Woche schon aufregend genug war. Letzten Samstag reiste nämlich Okapi-Bulle „Thabo“ in seine neue Heimat in den vereinigten Arabischen Emiraten. Die drei Jahre junge und von Natur aus scheue Waldgiraffe einmal um den halben Erdball zu schicken war dabei alles andere als einfach. Herberg: „Es war schon sehr aufregend, auch für als Zoo-Personal. Wir hatten schon einige Wochen vor dem eigentlichen Reisetag seine Transportbox in den Stall gestellt. Die hat er zum Glück sehr gut angenommen, was für einen reibungslosen Transport gesorgt hat.“ Im Al Bustan Zoological Centre im Emirat Sharjah ist „Thabo“ nach einer Fahrt mit dem Lkw nach Luxemburg und einem Flug nach Dubai am 18. Dezember wohlbehalten angekommen.

Öffnungszeiten

Am 1. Weihnachtsfeiertag bleibt der Zoo geschlossen, ab dem 2. Weihnachtsfeiertag gelten dann wieder die normalen Winteröffnungszeiten von 8.30 – 17 Uhr. Lediglich an Silvester gilt noch einmal eine verkürzte Öffnungszeit von 8.30 – 12 Uhr. Die Zoo-Truhe, der Souvenirshop am Zooeingang bleibt an den Weihnachtsfeiertagen und an Silvester geschlossen. An den anderen Tagen gelten die üblichen Öffnungszeiten von 11.30 Uhr bis Gartenschluss (17 Uhr). Das Zoorestaurant Okavango und der Kiosk Tigertal bleiben am 31. Dezember geschlossen.

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