Pina-Bausch-Zentrum

Wuppertal sucht Personal für das Tanzzentrum

Im ehemaligen Schauspielhaus an der Kluse soll das Pina-Bausch-Zentrum entstehen. Archivfoto: Stefan Fries
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Im ehemaligen Schauspielhaus an der Kluse soll das Pina-Bausch-Zentrum entstehen. Archivfoto: Stefan Fries

Organisator für Architekten-Wettbewerb gesucht.

Von Lothar Leuschen

Wuppertal. Die Vorbereitungen für das Pina-Bausch-Zentrum nehmen Fahrt auf. Seit Dienstag gibt es ein Architekten-Büro, das die Ausschreibung für die Gebäude an der Kluse organisieren soll. Ende des nächsten Jahres sollten Ergebnisse vorliegen. Dann entscheidet der Rat, wie das denkmalgeschützte Schauspielhaus und der angrenzende Sopp‘sche Pavillon zum Pina-Bausch-Zentrum nebst Forum Wupperbogen umgebaut werden. Die Kosten für das Projekt belaufen sich nach aktuellen Angaben auf 90 Millionen Euro. „Das Geld ist da, es ist bis 2026 eingeplant“, sagt Stadtkämmerer Johannes Slawig.

Federführend für die Suche nach den besten architektonischen Ideen ist nun das 1990 in Dortmund gegründete Büro Post Welters + Partner. Mit der Suche nach dem Organisator für den Architekten-Wettbewerb hat das Projekt Pina-Bausch-Zentrum nach der breiten Zustimmung im Stadtrat eine weitere Hürde genommen. Parallel sucht die Begleitkommission Personal dafür, das Zentrum künstlerisch und im Management zu begleiten.

„Wir haben einige sehr gute Bewerbungen erhalten“, sagt Slawig. Möglich sei, dass die Aufgabe sowohl in Personalunion als auch in einem Tandem vergeben werde. „Wir wollen auf jeden Fall bald Klarheit haben.“Aufgabe der Mitarbeiter im neuen Pina-Bausch-Zentrum wird es zunächst sein, der Idee hinter dem Projekt mehr Klarheit zu verschaffen. An der Kluse sollen neben dem Tanzensemble auch die Foundation mit dem Archiv ein Zuhause finden. Außerdem soll das Zentrum mit dem Forum Wupperbogen ein Ort der Begegnung werden.

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