Festnahme

Polizei macht Schwebebahn-Kletterer dingfest

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Polizeibeamte konnten den Mann gegen 23 Uhr davon überzeugen von dem Gerüst herunterzukommen.

WUPPERTAL Der am Samstagabend durch das Klettern auf dem Schwebebahngerüst auffällig gewordene 31-Jährige konnte am Mittwochvormittag festgenommen werden.

Update vom 16. Oktober, 13.00 Uhr:

Nach dem Hinweis eines Zeugen, der den Flüchtigen erkannt hatte, nahmen Polizeibeamte den Mann im Bereich der Berliner Straße in Wuppertal fest. Zur Durchsetzung seines Haftbefehls wurde er in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Update vom 14. Oktober, 13.20 Uhr:

Der 31-Jährige, der am Samstagabend für eine Zwangspause der Schwebebahn gesorgt hatte, weil er auf das Gerüst geklettert war, ist in der Nacht zu Montag aus der Psychiatrie geflüchtet. Wie die Polizei bestätigt, sei dem Mann „aus bisher ungeklärten Gründen“ die Flucht aus der Einrichtung in Velbert-Langenberg gelungen.

Die Fahndung laufe, bislang allerdings erfolglos. Anfangs hatte die Polizei auch einen Hubschrauber und Hunde eingesetzt. Verschiedenen Meldungen nach soll es sich bei dem 31-Jährigen auch um den Mann handeln, der vor gut drei Wochen eine Scheibe der Schwebebahn eingeschlagen hatte und aus dem Fenster geklettert war. Das wollte die Polizei auf Anfrage bislang allerdings noch nicht bestätigen, allerdings auch nicht dementieren.

Der 31-Jährige hatte am Samstag den Betrieb lahmgelegt, in dem er nahe der Haltestelle Alter Markt auf das Schwebebahn-Gerüst geklettert war. Er wollte sich damit wohl der Kontrolle eines Zivilbeamten entziehen, wie die Polizei auf Anfrage bestätigte. Gegen den Mann liege ein Haftbefehl vor.

Unser Bericht vom 13. Oktober, 12.51 Uhr:

Am Samstagabend musste die Schwebebahn in Wuppertal den Betrieb einstellen: Denn gegen 20.30 Uhr war ein Mann auf das Gerüst der Schwebebahn nahe der Haltestelle Alter Markt geklettert. Er wollte sich damit wohl der Kontrolle eines Zivilbeamten entziehen, wie die Polizei auf Anfrage unserer Redaktion bestätigte. Gegen den Mann liege ein Haftbefehl vor.

Als der Mann auf das Gerüst kletterte, wurden Verstärkung und Feuerwehr alarmiert, ein ausgebildeter Verhandlungsführer der Polizei aus Dortmund hinzu geholt. Er konnte den Mann schließlich gegen 22.45 Uhr davon überzeugen, wieder vom Gerüst herunterzukommen. Der Mann war zu diesem Zeitpunkt unverletzt und wurde im Anschluss in einer psychiatrische Einrichtung untergebracht. Die Wuppertaler Stadtwerke nahmen den Betrieb erst am Sonntagmorgen wieder auf. Für die Dauer des Einsatzes war die B7 in Richtung Elberfeld gesperrt.

Schaulustige behindern Rettungseinsatz

In den sozialen Medien geht das Gerücht um, dass eine zweite Person auf das Gerüst geklettert wäre und gesprungen sein soll. Das Gerücht ist nach Informationen unserer Redaktion falsch. Auch das Gerücht, dass es sich bei dem Mann um dieselbe Person handelt, die zuletzt eine Scheibe der Schwebebahn eingeschlagen hatte, bestätigte die Polizei auf Anfrage unserer Redaktion nicht.

Während des Rettungseinsatzes behinderten sehr viele Schaulustige den Einsatz der Rettungskräfte und der Polizei. Eine Hundertschaft wurde hinzugerufen um die Leute zurückzudrängen, teilweise wurden dabei sogar Polizeihunde eingesetzt. red

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