Kunst

Preisträgerin stellt in der Uni aus

Die Ausstellung zeigt zahlreiche Porträts Schlafender
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Die Ausstellung zeigt zahlreiche Porträts Schlafender.

Seit dieser Woche sind im Rektoratsgebäude auf dem Campus Grifflenberg (Gebäude B, Ebene 08) Kunstwerke von Julia Schade zu sehen.

Wuppertal. Die Wuppertaler Kunststudentin bekam im vergangenen Jahr den mit 2500 Euro dotierten Stella-Baum-Preis. Die damit verbundene Ausstellung musste pandemiebedingt verschoben werden.

Julia Schade studierte zunächst Geschichte und klassische Archäologie an der Ruhr-Universität Bochum, bevor sie 2018 an die Bergische Uni wechselte, um ihr Kunststudium aufzunehmen. Ihr Interesse an der Archäologie – insbesondere an der Bildkultur der griechisch-römischen Antike, aber auch der christlich geprägten Bildkultur des europäischen Mittelalters – spiegelt sich auch in ihrer Kunst wider. In ihren ersten Semestern im Fach Kunst galt ihre künstlerische Beschäftigung der zeitgenössischen Sepulkralkultur (Kultur des Todes, des Sterbens, des Bestattens sowie des Trauerns) und den Bestattungsriten, die sie in einen Bezug zu antiken Darstellungen von sogenannten Klageweibern und anderen Aufbahrungs- und Beweinungsszenen setzte.

Die Ausstellung zeigt zahlreiche Porträts Schlafender, denen die Künstlerin Bleistiftzeichnungen zur Seite stellt. „Vom Bereich des Thanatos, der in der griechischen Mythologie und Kunst die Personifikation des Todes darstellt, war es nur ein logischer Schritt, mich mit seinem Zwillingsbruder Hypnos, dem Schlaf, und dessen Sohn, Morpheus, dem Gott der Träume, zu beschäftigen“, berichtet Schade.

Der Stella-Baum-Preis ermöglicht Kunststudierenden, ihre Arbeiten einem breiteren Publikum zu präsentieren. Er wird vom Rektorat der Universität mit Unterstützung der Freunde und Alumni der Bergischen Universität e.V. (FABU) vergeben.

Der Preis wurde 2010 erstmals verliehen und ist nach der 2006 verstorbenen Wuppertaler Kunstsammlerin Stella Baum benannt, die auch Ehrenbürgerin der Bergischen Universität ist.

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