Barmer Nordpark

Neuer Zeitplan für die Turmterrassen in Barmen

Die Turmterrassen liegen idyllisch im Nordpark. Doch noch sind sie geschlossen. Archivfoto: Stefan Fries
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Die Turmterrassen liegen idyllisch im Nordpark. Doch noch sind sie geschlossen. Archivfoto: Stefan Fries

Erste Veranstaltungen im denkmalgeschützten Gebäude sind in wenigen Wochen geplant

Von Valentin Schneider

Wuppertal. Irgendwann soll es so weit sein. Dann sollen die Turmterrassen, hoch oben im Barmer Nordpark gelegen, wieder in altem Glanz erstrahlen: Nach acht Jahren Bauzeit und einigen Komplikationen, die teilweise immer noch nicht gelöst sind. 2009 hatte sich Marcel Thomas entschieden, als Bauleiter das geschichtsträchtige und denkmalgeschützte Gebäude, das sich aus größerer Entfernung aufgrund seines markanten Turms unschwer erkennen lässt, umzugestalten und neu zu eröffnen.

Eigentlich war zuletzt die Inbetriebnahme eines Kiosks im vergangenen August angepeilt. Damit sollte eine von der Stadt angelegte Terrasse bedient werden. Doch auch der Kiosk öffnete nicht.

Das kulinarische Konzept wird noch final überdacht

Jetzt steht zumindest eine andere Eröffnung bevor. In den nächsten Wochen sollen einige bereits fertig ausgebaute Räumlichkeiten für Veranstaltungen genutzt werden. Bis zu 200 Personen können in einem Raum des Innenbereichs Platz finden, so Thomas. Viele haben sich bereits bei ihm wegen Geburtstagsfeiern oder Firmenevents angemeldet. Publikumsverkehr soll es hingegen möglichst ab 2022 geben, wenn die Corona-Pandemie im besten Fall eingedämmt ist.

Zudem möchte man noch mal das kulinarische Konzept überdenken. So ist noch nicht geklärt, ob es mehr auf Bedienung an den Tischen oder auf Selbstbedienung hinausläuft. Ursprünglich war gedacht, einen Biergarten nach bayerischem Vorbild einzurichten, in dem die Leute ihre Brotzeit selbst mitbringen und nur Getränke bestellen können. Dann hieß es Anfang vergangenen Jahres, dass ein Kaffee-, Eis- und Kuchenverkauf statt dem Ausschank von Bieren angedacht ist. Nun wird sich zeigen zu welchem finalen Ergebnis Thomas und sein Team in der gastronomischen Frage noch kommen werden.

„Auch deshalb wurde der Kiosk letztes Jahr noch nicht eröffnet“, betont Thomas. Ebenso gab es zwei weitere Hürden auf dem Weg zur Eröffnung. So wurde lange darüber diskutiert, ob Toiletten für alle Nordpark-Besucher oder nur Gäste der Turmterrassen-Gastronomie entstehen. Nun sind die Toiletten zwar gebaut, aber erst, wenn die Gastronomie öffnet, werden sie in Betrieb genommen. Wohlgemerkt mit einem separaten Eingang im Gebäudekomplex.

Wenn zudem der Rückbau eines Telekom-Funkmasts komplett vollzogen ist, könne auch die Scheune, welche zu dem Gebäudekomplex gehört, genutzt werden. Eventuell kann diese dann als Ort für weitere Veranstaltungen. Auch die Begehungen des Turmes als Aussichtspunkt könnte zukünftig erfolgen.

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