Freizeit

Wuppertal: Neuer Escape Room setzt auf Fantasy-Atmosphäre

Fabian Fischedick in seinem Escape-Room. Foto: Andreas Fischer
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Fabian Fischedick in seinem Escape-Room. 

Der Remscheider Fabian Fischedick hat die Rätsel selbst entworfen. Er ließ sich von Werken des Autors H.P. Lovecraft inspirieren.

Von Julia Leonhardt

Wuppertal. Aufmerksamkeit, Spaß an Rätseln und die Fähigkeit, im Team zu arbeiten. All diese Dinge sind gute Voraussetzungen, um die Aufgaben in einem Escape Room zu bewältigen. In den jüngsten Jahren wurden solche Erlebnisse immer beliebter – in Wuppertal gibt es inzwischen mehrere davon. Das Prinzip: Man lässt sich mit einer Gruppe Freunde in einen Raum einschließen, um es gemeinsam wieder heraus zu schaffen.

Neu ist „Play2survive“: Der Gründer Fabian Fischedick erfüllte sich damit einen kleinen Traum. Er selbst habe eine Leidenschaft für Escape Rooms, auch wenn seine erste Erfahrung mit solch einem Raum nicht die beste war. Nachdem er dem Ganzen einen zweiten Versuch gab und in einem Kölner Escape Room mit Freunden spielte, sei er begeistert gewesen. „Ich war super geflasht“, erzählt der Familienvater. Danach war die Motivation groß, etwas Eigenes zu schaffen.

Mit seinem Ersparten verließ der Remscheider seine Arbeit in der Pflege und erwarb 2018 die Räumlichkeiten an der Wuppertaler Marienstraße. Trotz einem zunächst unerwartet großen bürokratischen Aufwand und einem Jahr Umbauarbeiten konnte der Escape Room im Sommer eröffnet werden. Durch viel familiären Rückhalt ist es Fabian Fischedick möglich, seine Ideen umzusetzen. Zunächst wurde das Erlebnis an Freunden und Bekannten getestet und optimiert.

Hier wird länger gerätselt als bei anderen Anbietern

Der Escape Room verfolgt eine gewisse Handlung, auf der die zu lösenden Rätsel aufbauen. Die Geschichte von Fischedick ist inspiriert von den Romanen des amerikanischen Schriftstellers H.P. Lovecraft, der überwiegend Horror- und Fantasyliteratur verfasste. Die Rätsel hat sich der Unternehmer selbst ausgedacht. Auch die im Raum verteilten Details sind selbst gestaltet und stehen im Einklang mit dem ganzen Ambiente. Die Einrichtung erinnert daran, dass die Handlung nicht in der Neuzeit spielt. Die klassischen Möbel sowie viele Einzelheiten unterstützen die Handlung und erlauben den Spielern, sich in eine andere Zeit zu versetzen.

Fabian Fischedick selbst übernimmt während des Spieles die Rolle des Spielleiters. Er beobachtet die Teilnehmer durch Kameras und gibt, falls nötig, Tipps. Was seinen Raum von anderen Escape Rooms unterscheidet, ist unter anderem die Dauer des Ereignisses. Für gewöhnlich beträgt die Spieldauer 60 Minuten, während sie bei „Play2survive“ 90 Minuten beträgt. „Um sich richtig auf die Handlung einlassen zu können, braucht man eine gewisse Zeit“, betont der Gründer. Für ihn sei wichtig, dass jeder am Ende seinen Escape Room mit einem Erfolgserlebnis verlässt.

Für den gebürtigen Wermelskirchener geht es nicht nur um das „Suchen und Finden“, sondern um die Bedeutung der einzelnen Hinweise. Zwei bis sechs Personen können gleichzeitig spielen.

Play2Survive, Marienstr. 3, Wuppertal, Mi-So 12-22 Uhr.

play2survive.de

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