Vegetarische Küche

Neue Gastronomie für Lüntenbeck

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Die neuen Pächter Kim Vorthmann und Florian Horras planen ein modernes Restaurantkonzept mit regionaler Ausrichtung.

Die neuen Pächter Kim Vorthmann und Florian Horras planen ein modernes Restaurantkonzept mit regionaler Ausrichtung.

Von Eike Birkmeier

Wuppertal. Ab Montag, 11. Mai, dürfen in NRW Restaurants, Cafés und Kneipen unter Auflagen wieder öffnen. Auch auf Schloss Lüntenbeck soll bald wieder gastronomisches Leben einziehen. Ende vergangenen Jahres wurde das dortige Café geschlossen. Voraussichtlich ab dem Pfingstwochenende können Gäste aber wieder im Schloss einkehren.

Die neuen Pächter Kim Vorthmann und Florian Horras planen ein modernes Restaurantkonzept mit regionaler Ausrichtung. Beide sind in der Wuppertaler Gastronomieszene keine Unbekannten. Vorthman führt seit 2018 das Katzengold, Horras war bis zuletzt Betreiber der Viertelbar im Luisenviertel. Mit der „Lünte“ starten sie ihr erstes gemeinsames Restaurant. Besonders das idyllische Schlossambiente mit seinen historischen Fachwerkfassaden hat es ihnen angetan.

Die Corona-Krise hat auch die Schloss Lüntenbeck GmbH hart getroffen. Der Frühlingsmarkt Stilblüte mit vielen tausend Besuchern musste gestrichen werden. „Das war sehr bitter für uns“, sagt Veranstalterin Antonia Dinnebier. Nächster Termin ist der Textilmarkt „Sieben Sachen“, der mit neuem Konzept am 29. und 30. August stattfinden soll. Auch dessen Umsetzung hängt aber von der Corona-Entwicklung ab.

„Wir waren sofort Feuer und Flamme, als wir das erste Mal zusammen vor Ort waren“, erzählt Kim Vorthmann. Der Kontakt zum Schloss sei über eine gemeinsame Bekannte zustande gekommen. „Das Potenzial hier ist enorm“, sagt Florian Horras. Die erfahrenen Gastronomen sind schon seit vielen Jahren befreundet. „Wir wollten schon länger ein gemeinsames Projekt starten und das ist eine ideale Gelegenheit“, meint Horras. In der „Lünte“ wird er Personal und Service koordinieren und damit das Gesicht des neuen Restaurants sein. Kim Vorthmann ist für den Einkauf und das Personal in der Küche verantwortlich. „Durch meine weiterlaufenden Verpflichtungen im Katzengold werde ich eher im Hintergrund agieren“, erklärt Vorthmann.

Schwerpunkt liegt auf vegetarischer Küche

Eigentlich wollten die neuen Betreiber schon im April zeitweise öffnen und dann erst einmal in Ruhe an ihrem Konzept feilen. Diese Pläne wurden allerdings von der Corona-Krise durchkreuzt. „Wir werden jetzt direkt in die Vollen gehen“, sagt Florian Horras. Mit seinem Geschäftspartner arbeitet er derzeit mit Hochdruck an der Eröffnung, die für Pfingsten geplant ist. „Besonders die Organisation mit den Behörden nimmt viel Zeit in Anspruch und ist durch Corona noch aufwendiger geworden“, erklärt Horras. Eine Eröffnung bereits in der kommenden Woche sei nicht zu stemmen.

Vorbild für die „Lünte“ ist das niederländische Gastronomiekonzept. Kim Vorthmann bereist das Nachbarland regelmäßig. „Es ist unglaublich, wie professionell gerade in den Küstenregionen gearbeitet wird“, betont er. Die klare Aufteilung des Servicepersonals bei Bestellungen, Essensausgabe und Abräumen der Tische sorge für kurze Wartezeiten und Zufriedenheit der Gäste. „In der Lüntenbeck, wo wir im Außenbereich lange Laufwege haben, können wir von diesem Ansatz viel lernen“, findet Vorthmann.

Kulinarisch will die „Lünte“ auf eine Mischung aus moderner Küche mit Schwerpunkt auf vegetarischen und veganen Gerichten in Kombination mit bekömmlicher Hausmannskost setzen. „Wichtig ist uns eine regionale Ausrichtung“, sagt Florian Horras. Angeschlossen an das Restaurant soll ein Biergarten sein. Die Öffnungszeiten sind für mittwochs bis sonntags von 11 bis 21 Uhr vorgesehen.

Antonia Dinnebier von der Schloss Lüntenbeck GmbH freut sich über das neue Restaurant. „Eine junge und moderne Gastronomie bereichert unser Angebot und wird sicherlich viele Gäste anziehen“, betont sie. Unverändert bleibe im Schloss das Angebot für Hochzeiten, Geburtstage und Events. Dafür gibt es eigene Räume, die von der Culinaria Gastronomiebetriebsgesellschaft seit 2016 bewirtschaftet werden. „Das Konzept hat sich bewährt“, sagt Antonia Dinnebier.

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