Stinkende Flüssigkeit

Klimaaktivisten beschmieren Autohäuser in Wuppertal – Staatsschutz ermittelt

Die Fußgängerin wurde bei dem Unfall schwer verletzt.
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Die Polizei ermittelt, weil sieben Autohäuser mit stinkender Brühe beschmiert wurden.

Mehrere Autohäuser in Wuppertal sind mit einer übel riechenden Flüssigkeit beschmiert worden. Ein Bekennerschreiben deutet auf Klimaaktivisten hin. Der Staatsschutz ermittelt.

An der Uellendahler Straße in Wuppertal sind in der Nacht zu Sonntag sieben Autohäuser mit einer übel riechenden Flüssigkeit beschmiert worden. Das bestätigte die Polizei in Wuppertal unserer Redaktion. Da es offenbar einen Zusammenhang mit den Lützerath-Protesten geben könnte, ermittele nun der Staatsschutz.

Ein Bekennerschreiben, das auch unserer Redaktion vorliegt, wurde offenbar am frühen Sonntagmorgen per E-Mail an verschiedene Medien in Wuppertal gesendet. Das Schreiben sei auch im Eingangsbereich der Autohäuser angebracht worden, so die Sprecherin der Polizei, die zusammen mit Kräften der Feuerwehr vor Ort war.

„Eure Autos stinken – euer Haus jetzt auch!“, heißt es in dem Schreiben. Und weiter: „Ihr Unternehmen verkauft schamlos Autos, die die Umwelt verpesten und die Klimakrise befeuern. Sie sind sich dessen bewusst und es ist Ihnen egal“.

Zudem solle die Aktion Solidarität mit Bewohnern von Lützerath am Tagebau Garzweiler zeigen. Lützerath soll zur Kohlegewinnung abgebaggert werden. In den dortigen Häusern, deren einstige Bewohner weggezogen sind, leben Aktivisten, die um den Ort kämpfen wollen. Das Dorf soll wohl Anfang des kommenden Jahres bei einem Großeinsatz der Polizei geräumt werden.

Bei den Autohäusern in Wuppertal sei keine Flüssigkeit mehr auffindbar gewesen, ein stinkender Geruch sei aber noch wahrnehmbar gewesen, so die Sprecherin der Polizei in Wuppertal. Die Sprecherin nannte „Maderabwehrspray“ als eine Möglichkeit. Den Geruch kriege man „ewig nicht mehr weg“. Es bestehe aber keine Gesundheitsgefahr.

Ein ähnliches Bekennerschreiben war bereits im November in Wuppertal aufgetaucht. Damals wurde die Luft aus zahlreichen SUV-Fahrzeugen gelassen. Auch in diesem Fall hatte der Staatsschutz die Ermittlungen übernommen, so die Sprecherin der Polizei. Ob es einen Zusammenhang gibt, sei aber noch Teil der Ermittlungen. (pasch)

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