Wuppertaler Wald

Kalkwerke: Rodung weiter in Diskussion

Protestbanner im Wuppertaler Wald. Archivfoto: Stefan Fries
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Protestbanner im Wuppertaler Wald. Archivfoto: Stefan Fries

Die geplante Rodung von rund 1000 Bäumen im Wuppertaler Waldgebiet Osterholz zugunsten der Erweiterung einer Halde schlägt weiter hohe Wellen.

Wuppertal. Die geplante Rodung von rund 1000 Bäumen im Waldgebiet Osterholz zugunsten der Erweiterung einer Halde schlägt weiter hohe Wellen. Seit Anfang der Woche liegt die Genehmigung für das Großprojekt vor. Danach sind die Kalkwerke Oetelshofen zur Ablagerung von Nebengestein in einer Größenordnung von mehr als zwei Millionen Kubikmetern auf einer Fläche von sieben Hektar berechtigt, was die Rodung von circa fünf Hektar Wald bedeuten könnte.

Die Grünen kritisieren, dass Gespräche und Initiativen, die sich für eine Lösung ohne Wald-Rodung eingesetzt hätten, erfolglos verlaufen seien. Sie halten die Erweiterung für nicht zukunftsgerichtet. Auch Oberbürgermeister Uwe Schneidewind fand klare Worte. Ebenso wie die CDU sieht er die Kalkwerke durch die Genehmigung nicht von der Pflicht entbunden, alternative Optionen zu prüfen. Die IHK unterstützt das Unternehmen: Dieses sei sehr darum bemüht, die Öffentlichkeit einzubinden. Weitere Gespräche folgen. mli

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