Hoppeditz

Auftakt der Karnevals-Session

Auf der Bühne des Johannes-Rau-Platzes bewies Hoppeditz Melissa, dass sie aus dem Schlaf erwacht und fit für ein Tänzchen ist. Foto: Stefan Fries
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Auf der Bühne des Johannes-Rau-Platzes bewies Hoppeditz Melissa, dass sie aus dem Schlaf erwacht und fit für ein Tänzchen ist.

Hoppeditz-Erwachen in Wuppertal-Barmen.

Von Jerrit Schloßer

Wuppertal. „Wupdi“ hallt es von der Bühne vor dem Rathaus und „Ka!“ aus dem Publikum zurück. Es ist kein gewöhnlicher Donnerstag in der Innenstadt Barmens, denn es ist 11. November und somit Beginn der Karnevals-Saison. Das wird auch im Tal gefeiert.

Ab 15 Uhr bespaßen Akteure auf einer Bühne das Publikum, bis es dann – auf die Minute genau – um 17.11 Uhr das Hoppeditz-Erwachen zur offiziellen Einleitung der Session zu bestaunen gibt. Dabei hat traditionell ein Mädchen aus einer Tanzgarde, die Hoppeditz, die Ehre, den Eröffnungstanz zu vollführen. So auch dieses Jahr.

In diesem Jahr gibt es erstmals eine Bühne

Besonderheit bei der Hoppeditz-Erwachung im ersten Jahr nach den coronabedingten Ausfällen: die aufgebaute Bühne. „Normalerweise fand die Erwachung immer auf der Treppe vor dem Rathaus statt und gefeiert wurde danach im Brauhaus“, erzählt Wilfried Michaelis, Präsident des Carneval Comitee Wuppertal. „In erster Linie wollten wir den Karneval dieses Mal näher an die Menschen bringen“, erklärt der Präsident die Entscheidung. „Natürlich kriegen wir hier nicht tausende Menschen wie in Düsseldorf oder Köln zusammen, aber ein paar sind ja immerhin schon da“, merkt er lachend an.

Zum tanzend-klatschenden Publikum, das euphorisch zur Live-Musik mitfiebert, gehört auch Dorothea Liobl. „Ich bin Jeck, ich bin eine Frohnatur“, erzählt die Besucherin lachend. Dass nach den coronabedingten Ausfällen jetzt wieder gefeiert werden kann, mache sie glücklich. „Ich freu’ mich besonders auf Tim Berger“, sagt sie.

Am Rande des Publikums stehen die Besucherinnen Anja Hampe und Petra Clever. „Ich freu’ mich einfach auf das Feiern und Zusammensein“, sagt Hampe lächelnd. Auch sie ist froh, dass eine Hoppeditz-Erwachung nach den Corona-Ausfällen wieder stattfinden kann. „Wir als Kinder Wuppertals sind natürlich Fans des Karnevals aus der Stadt“, betont Petra Clever.

Im Eingang des Rathauses, hinter der Bühne, macht sich Hoppeditz Melissa für ihren Tanzauftritt warm. „Ich finde es schön, dass ich nochmal bei der Erwachung mitmachen kann“, findet sie. Für die 16-Jährige ist es bereits das dritte Mal, dass sie als Hoppeditz an der Zeremonie teilnimmt. „Eigentlich wird jedes Jahr eine andere Hoppeditz ausgewählt, aber wegen eines Ausfalls konnte ich dieses Jahr, obwohl ich beim letzten Erwachen schon getanzt habe, einspringen“, erklärt sie.

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