Grüner Zoo Wuppertal

Größe der Wuppertaler Elefanten-Anlage soll sich verdreifachen

Ein neues Gehege im Stil des Himalaya-Gebirges und ein Elefantengehege inspiriert von afrikanischen Savannen: Dies und vieles mehr könnte im Grünen Zoo Wuppertal bald Realität werden.
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Ein neues Gehege im Stil des Himalaya-Gebirges und ein Elefantengehege inspiriert von afrikanischen Savannen: Dies und vieles mehr könnte im Grünen Zoo Wuppertal bald Realität werden.

Direktor Arne Lawrenz hat im Grünen Zoo viel vor.

Von Jerrit Schloßer

Wuppertal Ein neues Gehege im Stil des Himalaya-Gebirges und ein Elefantengehege inspiriert von afrikanischen Savannen: Dies und vieles mehr könnte im Grünen Zoo Wuppertal bald Realität werden.

Unlängst hat der Zoo-Verein seine Mitgliederversammlung in der Historischen Stadthalle abgehalten, um über Zukunftsprojekte zu sprechen. Moderiert vom Vorsitzenden Bruno Hensel, der während der Veranstaltung für weitere drei Jahre in sein Amt gewählt wurde, wurde unter anderem der Finanzbericht 2020 besprochen.

Außerdem stellte Zoodirektor Arne Lawrenz seine Planung für die Zeit bis zum 150. Geburtstag des Zoos im Jahr 2031 vor. Diese sieht als eine der größten Veränderung eine erhebliche Vergrößerung des Elefantengeheges vor. „Wenn wir langfristig die Anlage halten wollen, müssen wir vergrößern“, erklärte Lawrenz das Projekt.

Lawrenz: Erfolgreichste Elefantenzucht in Europa

Der Zoo will daher die momentan knapp 3000 Quadratmeter auf mindestens 10 000 aufstocken. Optisch soll das zukünftige Gehege einer afrikanischen Savanne ähneln. Seit 1927 und damit fast 100 Jahre lang gebe es im Zoo Elefanten, erzählte Lawrenz. Doch nicht nur historisch sind die Tiere von Bedeutung. „Wir sind der erfolgreichste Elefantenzüchter in Europa“ so der Zoodirektor.

Eine wichtige Entscheidung trafen die Mitglieder in Bezug auf eine großzügige Spende des Wuppertaler Ehrenbürgers Jörg Mittelsten Scheid, die der Zoo-Verein bereits vor einigen Jahren erhalten hatte. Da sich das ursprünglich vorgesehene Projekt nicht in der geplanten Form umsetzen ließ, wird das Geld nun für die deutliche Erweiterung der Takin- beziehungsweise Gnuziegen-Anlage verwendet.

Den vom Zoo-Verein finanzierten Umbau soll der Zoo zeitnah in Eigenregie umsetzen. Dabei soll oberhalb der Anlage und in unmittelbarer Nähe zur Sambatrasse auch ein neuer Naturspielplatz mit vielen Klettermöglichkeiten entstehen. Für dieses Projekt stellt der Zoo-Verein 530 000 Euro zur Verfügung. Auch um die Bundesgartenschau (Buga), die 2031 in Wuppertal stattfinden könnte, ging es. Bei dieser soll der Zoo nämlich eine Rolle spielen.

Während Kritiker eine zu große Investition bemängeln, wäre die Buga für den Vorsitzenden des Zoo-Vereins, Bruno Hensel, eine hoffnungsvolle Perspektive. „So eine Chance bekommt man wahrscheinlich nur einmal“, sagte er. „Wer für den Zoo ist, der ist auch für Buga.“

Zudem sollen im Wuppertaler Zoo die Elefantenhaken abgeschafft werden.

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