Wuppertal erhält Anerkennung

„Kooperative Stadt“

Wuppertal Die Stadt Wuppertal hat eine Anerkennung beim erstmals ausgelobten Bundespreis „Kooperative Stadt“ bekommen. „Wir haben uns mit den Beispielen guter Zusammenarbeit und Kooperation zwischen Stadt und Stadtmachern aus den Projekten Bob-Campus und Utopiastadt-Campus beworben. Die Anerkennung ist ein Ansporn, unser Ziel, Wandel durch Beteiligung engagiert und zielgerichtet weiter zu verfolgen“, sagt Oberbürgermeister Uwe Schneidewind. Der Bundespreis wurde ausgelobt im Rahmen der Nationalen Stadtentwicklungspolitik, einer Gemeinschaftsinitiative von Bund, Ländern und Gemeinden. Gesucht waren Kommunen ab 10 000 Einwohnern, die auf verschiedenen Ebenen und in unterschiedlichen Fachbereichen mit zivilgesellschaftlichen Akteuren zusammenarbeiten. Bewerben konnten sich alle Kommunen mit laufenden sowie bereits umgesetzten Kooperationsprojekten der Stadtentwicklung.

In der Begründung für die Wuppertaler Anerkennung heißt es: „Die Jury hebt besonders den Ratsbeschluss hervor, mit dem die Stadt sich als Selbstmachstadt definiert, die engagierte Wuppertaler bei der Verwirklichung von baulichen, sozialen und kulturellen Projekten unterstützt. Kooperationsvereinbarungen und co-kreative Planungsprozesse füllen dieses Ziel mit Leben und zeigen an ersten Standorten die positiven Wirkungen kooperativer Stadtentwicklung. Insbesondere der Flächenentwicklungsbeirat zum Utopiastadt-Campus als moderiertes Werkstattverfahren zwischen Flächeneigentümer, einer ansässigen Initiative und der Stadtverwaltung wird von der Jury als Instrument gewürdigt, das andere Kommunen inspirieren kann.“

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