Oberbarmen

Nordpark: „Die Verwaltung muss endlich Pläne offenlegen“

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Vor allem im Nordpark wird die Zusammenarbeit mit anderen Stadtteilen wichtig.

Oberbarmens Bezirksbürgermeister Burkhard Rücker (CDU) spricht über die Park- und Verkehrssituation am Nordpark.

Das Gespräch führte Anne Palka

Wuppertal. Wuppertal ist eine vielfältige Stadt: Auch wenn es gemeinsame Themen gibt, haben die zehn Stadtteile mit insgesamt 69 Quartieren doch ihre eigenen Herausforderungen und Probleme zu meistern. So auch der Stadtteil Oberbarmen. Dessen Bezirksbürgermeister Burkhard Rücker (CDU) äußert sich im Interview zu aktuellen und anstehenden Themen.

Oberbarmens Bezirksbürgermeister Burkhard Rücker (CDU).

Auf welche Veranstaltungen und Termine freuen Sie sich am meisten?

Burkhard Rücker: Ich freue mich auf die 25-Jahr-Feier der Europaschule im Mai und auf die Eröffnung des Bob-Campus im August.

Mit welchen Themen wird sich die Bezirksvertretung schwerpunktmäßig befassen, stehen größere Entscheidungen an?

Rücker: Das Bebauungsplanverfahren für Gut Einern in Nächstebreck-West, eine Wohnbebauung zwischen Wittener Straße und Linderhauser Straße westlich der Silberkuhle, die Bebauung des seit Jahren brachliegenden Grundstücks Stollenstraße an der ehemaligen Gärtnerei Pampus, Tempo 30 und weitere verkehrsberuhigende Maßnahmen im Stadtbezirk und eine weitere Fortschreibung des städtebaulich integrierten Entwicklungskonzeptes.

Was könnte dabei für Diskussionen sorgen, was könnte ein Aufreger-Thema im Bezirk werden?

Rücker: Jedes Bebauungsplanverfahren sollte für die unmittelbar Betroffenen Anlass sein, sich im Rahmen der gesetzlich eröffneten Möglichkeiten zu beteiligen. Nur wer sich einbringt, kann an Veränderungen mitwirken.

Bei welchen Problemen brauchen Sie Unterstützung von der Stadt oder anderen Stellen, weil sie außerhalb der Zuständigkeit der Bezirksvertretung liegen?

Rücker: Vorrangig gilt es, ein weiteres Auseinanderklaffen der sozialen Schere mit allen Mitteln zu verhindern. Viele Institutionen, ehrenamtlich Tätige und Sponsoren leisten hier bereits Erhebliches. Besonders sei hier stellvertretend die Wuppertaler Tafel erwähnt. Sie bedarf sowohl tatkräftiger als auch finanzieller Unterstützung, um ihre immens wichtigen Aufgaben auf Dauer erfüllen zu können.

Und bei welchen Projekten wird die Zusammenarbeit mit den Bezirksbürgermeistern und Bezirksvertretungen anderer Stadtteile wichtig, um etwas zu erreichen?

Rücker: Hier steht die Park- und Verkehrssituation am Nordpark im Blickpunkt. Der Nordpark ist auch für die Bürgerinnen und Bürger des Stadtbezirks Oberbarmen ein wichtiges Naherholungsgebiet. Die Verwaltung muss endlich Pläne offenlegen, die auch diskussionsfähig und am Wohl der Besucherinnen und Besucher sowie der Anwohnerinnen und Anwohner orientiert sind.

Ein kurzer Blick zurück: Was nehmen Sie aus dem vergangenen Jahr 2021 mit?

Rücker: Die Maßnahmen aus Anlass der Pandemie haben das persönliche Gespräch leider nur sehr eingeschränkt ermöglicht. Digitale Hilfen haben deutlich gemacht, dass sie keinen vollständigen Ersatz bieten können.

Welche Überschrift möchten Sie in Kürze über Oberbarmen lesen?

Rücker: „Kinderarmut leicht rückläufig“.

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