Boden war abgesackt

Wuppertal: Deutscher Ring ab 15. Februar wieder frei

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Nach Absacken des Bodens: WSW beenden die Arbeiten in der Varresbeck. Verkehr wird entlastet. Ursache für das Loch ist noch nicht gefunden.

Von Manuel Praest

Wuppertal. Gute Nachrichten für die Varresbeck: Im Laufe des Samstagvormittags wird der Deutsche Ring wieder für den Verkehr freigegeben werden. Die Straße war seit dem 30. November gesperrt, als auf einem Parkplatz der Boden abgesackt war. Die Stadt musste Umleitungsstrecken einrichten. Unter anderem stellte sie auch Halteverbotsschilder in der Sillerstraße auf — zum Leidwesen der Anwohner, die über den erhöhten Parkdruck klagten.

Eine Firma soll im Auftrag der Stadt nun zügig nach der Freigabe die Schilder entfernen, wie Sprecherin Ulrike Schmidt-Kessler erklärt. Der Zeitpunkt sei von der Auftragslage des Unternehmens abhängig. Die Parkflächen sollen aber möglichst schnell den Anwohnern wieder zur Verfügung stehen.

Die Halteverbote waren notwendig geworden, weil durch die Sperrung des Deutschen Rings dieser Bereich die einzig mögliche Feuerwehr- und Rettungsdienstzufahrt war, wie die Stadt mehrfach erklärte. Deshalb sei auch ein temporäres Parken, etwa über Nacht, wie Anwohner gefordert hatten, nicht möglich gewesen. Weil offenbar einige besonders kritische Nachbarn die Schilder mehrfach umwarfen, sah sich die Stadt schließlich gezwungen, diese einzubetonieren — was an der Sillerstraße den Verdacht nährte, dass der Deutsche Ring möglicherweise doch noch länger nicht passierbar sein wird.

„Es hat aber alles gut geklappt“, sagt WSW-Sprecher Holger Stephan über die Arbeiten. Zur Sicherung des Untergrundes verfüllten die WSW die Hohlräume. Eine Stahlbetonplatte dient den neu verlegten Leitungen als Unterlage. Dabei seien, so die WSW, mehrere Extensometer verbaut, die Bewegungen des Untergrundes überwachen. Die Ursache für das Loch sei indes aber noch nicht gefunden, erklärt Stephan. Ein Gutachter sei noch an der Arbeit, so der Sprecher, der sich noch einmal im Namen der Stadtwerke für die Unannehmlichkeiten bei allen Betroffenen entschuldigte.

Entspannen dürfte sich auch die Situation an der Sonnborner Straße, wo der Großteil des Lkw-Verkehrs in Richtung Gewerbegebiet lief. Vor allem auswärtige Fahrer, die streng ihrem Navi folgten, fuhren sich das eine oder andere Mal fest. Da half es auch nicht, dass die Stadt mehrfach die Beschilderung geändert hatte und ebenso temporäre Halteverbote einrichtete.

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