Alternative abgelehnt

Der Schwebebahnlauf fällt definitiv aus

Der Firmenlauf beim Schwebebahnlauf 2019 – in diesem Jahr wird es wie schon 2020 keine Auflage geben. Archivfoto: Andreas Horn
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Der Firmenlauf beim Schwebebahnlauf 2019 – in diesem Jahr wird es wie schon 2020 keine Auflage geben. Archivfoto: Andreas Horn

Verein lehnt Alternativ-Vorschlag der Stadt ab

Wuppertal. Der Schwebebahnlauf 2021 ist abgesagt und wird auch in einer abgespeckten Form nicht stattfinden. Diese Entscheidung hat der Verein Schwebebahnlauf nun getroffen. Die Stadt hatte den Veranstaltern zuletzt angeboten, die Sportanlage an der Oberbergischen Straße kostenfrei für das Lauf-Event am 29. Juni zu nutzen. Der Vorschlag der Stadt sah vor, dass die Läuferinnen und Läufer einen Abstand von fünf Metern auf ihren Runden einhalten sollten.

„Wir haben uns im Vorstand des Vereins Schwebebahn-Lauf gegen diese angeordnete Form des Wettkampfes entschieden. Die Läuferinnen und Läufer brauchen keinen Veranstalter, um im Kreis zu laufen und müssen sich dann auch nicht auf eine vorgegebene Fünf-Meter-Abstandsregel einlassen, dazu auch noch die drei Gs (getestet, geimpft, genesen) erfüllen. Da sollten sie lieber völlig frei von Zeitfenstern an einem Ort ihrer Wahl laufen. Der Schwebebahn-Lauf soll auch weiter mit Freude und Spaß umgesetzt werden“, sagt dazu Silvia Kramarz, Vorsitzende des Vereins Schwebebahnlauf.

Verein hatte zwischenzeitlich große Hoffnungen

Mittlerweile sei der seit Monaten geführte Kampf um den Schwebebahnlauf nicht mehr verständlich erklärbar. In Gesprächen mit der Landesregierung über das Bürgertelefon sowie mit dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales habe es mutmachende Lösungen durch engagierte Berater gegeben. „In Wuppertal leider nicht“, so der Verein.

Kramarz: „Auch wenn die Informationen rechtlich nicht bindend sind, haben wir rückblickend über die gesammelten Erfahrungen den Eindruck gewonnen, dass die Corona-Schutzverordnung Auslegungen bietet, die den Kommunen Spielraum lässt, um Entscheidungen zu treffen. Letztendlich entscheidet immer der Krisenstabsleiter.“ Stadtdirektor Johannes Slawig hatte die Absage mit der Ansteckungsgefahr durch Virus-Mutanten begründet. Es sei für Veranstalter unmöglich, die Kontrolle über eine unbestimmte Zahl von Teilnehmern, Zuschauern oder Helfern zu garantieren. ab

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