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Horst Seehofer erlebt Notlandung in Frankfurt - „Flugbetrieb eingestellt“

Wegen technischer Probleme musste Horst Seehofer einen Hubschrauberflug abbrechen. Wie ernst es mit der Notlandung war, bemerkte er nicht sofort.
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Verkehr

WSW: Schwebebahn geht am 1. August wieder in Betrieb

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Vor den Sommerferien fährt die Schwebebahn nicht mehr (Symbolbild).

WUPPERTAL Die Stadtwerke (WSW) gehen davon aus, dass die Schwebebahn ab 1. August wieder fährt. Die Unfallursache scheint geklärt und war wohl nicht vorhersehbar.

Von Andreas Boller/red

Die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) gehen davon aus, dass die Schwebebahn in den Sommerferien, und zwar ab 1. August, wieder in Betrieb gehen kann. Noch ist das Gutachten der Staatsanwaltschaft nicht abgeschlossen, die Ursache des Unglücks im vergangenen November scheint aber geklärt - und die war laut Gutachter wohl nicht vorhersehbar: Ein Defekt an zwei Halterungen der Stromschiene habe eine Kettenreaktion ausgelöst, die noch durch einen Fehler bei der Montage der Stromschiene 2001 verstärkt worden war. Das habe dazu geführt, dass die Stromschiene auf einer Länge von mehreren hundert Metern abstürzte.

In den kommenden Monaten sollen die Reparaturen an der Unfallstelle vorgenommen werden. Außerdem setzen die WSW auf der kompletten Strecke auf zusätzliche Sicherungsmaßnahmen, damit die Stromschiene nicht mehr herunterfallen kann: 18.000 Klemmbacken sollen erneuert und verstärkt, 2.500 zusätzliche Absicherungen montiert werden. In den Schwebebahnen wird außerdem ein Anzeigesytem für die Fahrer eingebaut, damit Probleme mit dem Stromabnehmer früh erkannt und an die Leitstelle gemeldet werden können. 

Ausfall kostet rund 2,3 Millionen Euro

Die Stadtwerke schätzen die Kosten des Ausfalls der Schwebebahn auf rund 2,3 Millionen Euro. Diese Summe beinhaltet Einnahmeausfälle und die Kosten für den Ersatzverkehr: Zur Zeit fahren Busse die Bahnhöfe an.

Die Schwebebahn steht seit dem 18. November still, nachdem eine Stromschiene in die Tiefe gestürzt war. Sie fiel auf ein Auto auf der darunterliegenden Siegfriedstraße. Der 34-jährige Fahrer kam mit einem Schrecken davon - glücklicherweise wurde niemand verletzt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen fahrlässigen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.

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