Tierisch

Wildschweine verursachen Schäden quer durch Wuppertal

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Wo die Wildschweine zu Besuch waren, bleibt nicht viel Gras übrig. 

WUPPERTAL Barmer Anlagen bekamen tierischen Besuch.

In den vergangenen 30 Jahren hat sich die Zahl der Wildschweine in Wuppertal verhundertfacht, heißt es aus Expertenkreisen der Stadt. Kein Wunder also, dass die Wildtiere mittlerweile auch an vielen Stellen auftauchen, wo sie vorher nicht hinkamen — und auch dort ihre Schäden hinterlassen.

Betroffen waren in den vergangenen Wochen auch die Barmer Anlagen. Michaela Dereschewitz, Geschäftsführerin des Barmer Verschönerungsvereins, ist seit 2017 im Amt. Seitdem war es das erste Mal, dass die Wildschweine die Anlagen heimgesucht hätten. Komplette Wiesen hätten die Tiere umgegraben, unter anderem neben dem Spielplatz.

Ausflügler sollten keine Essensreste liegen lassen

Die Anlagen etwa durch Zäune zu schützen, „ist gar nicht möglich“, sagt Dereschewitz. Andere Möglichkeiten sieht sie kaum, zumal Jäger in den Barmer Anlagen auch gar nicht schießen dürften. Zumindest sollten Besucher keine Essenreste in den Anlagen liegen lassen, appelliert sie. Denn auch das locke die Wildtiere an.

Glimpflicher kam der benachbarte Vorwerkpark davon, wie Gärtner Martin Röder berichtet. Auch er habe zum ersten Mal die Hinterlassenschaften der Wildschweine entdeckt. Mittlerweile seien die Schäden behoben worden.

Doch nicht nur in Barmen tauchen die Spuren der Tiere auf. Im Bereich Honigstal hatte ein Anwohner sogar das seltene Glück, die scheuen und nachtaktiven Wildschweine live zu sehen. Gegen 23.30 Uhr habe er eine ganze Gruppe von acht bis zehn Tieren entdeckt. Auch dort sei es das erste Mal gewesen. „Und ich wohne schon seit 2002 hier.“

Für die Schäden an privaten Gärten müssen die Eigentümer selbst aufkommen, hatte die Stadt erklärt. Anders sieht dies bei landwirtschaftlich genutzten Flächen aus. Gerade im Westen der Stadt sei die Jagd der Wildschweine schwierig, hatte unter anderem die Kreisjägerschaft betont. est

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