Bauwerk

Sanierung des Westkotter Viadukts beginnt

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Nicola Wessels ist die Projektleiterin für die Sanierung des Westkotter Viadukts. 

WUPPERTAL Bauwerk litt unter der Nordbahntrasse.

Die Stadt beginnt mit der Sanierung des Westkotter Viadukts. Bereits zur Eröffnung der Nordbahntrasse am 19. Dezember 2014 wurde der Fuß- und Radweg auch auf dem Westkotter Viadukt provisorisch fertiggestellt, so dass es seitdem als Teil der Trasse genutzt werden kann. Diese Nutzbarmachung dürfe laut Stadt aber nicht über den schlechten Zustand des Bauwerks hinwegtäuschen. Aus Zeit- und Kapazitätsgründen wurde im Zuge der Nordbahntrasse auf die dringend erforderliche Erneuerung der Abdichtung verzichtet. Dies führt dazu, dass sich der Gesamtzustand des Bauwerks weiter verschlechtert, was an den Gerüsten im Bereich der Fußwege an der Westkotter Straße sowie an den Netzen über den Fahrbahnen, die vor herabfallenden Steinen schützen, erkennbar ist.

Jetzt soll die Abdichtung des Bauwerks durch den Einbau einer Betonplatte und einer Entwässerungsrinne dauerhaft hergestellt werden – das Verfahren entspricht der Vorgehensweise, die beispielsweise am Kuhler Viadukt 2014 umgesetzt wurde. Für die gesamte Baumaßnahme wird von einer Bauzeit von etwa 13 Monaten ausgegangen. Das Viadukt hat eine Länge von 69 Metern und führt die Nordbahntrasse in drei Mauerwerksbögen über die Westkotter Straße. Die Sanierung der stark geschädigten Fassadenflächen der Mauerwerksbögen ist in einem zweiten Bauabschnitt im Anschluss an die erfolgte Abdichtung und einem für die Austrocknung des Bauwerks vorgesehenen Zeitraum in zwei bis drei Jahren vorgesehen.

Im ersten Schritt wird auf der Südseite ein Traggerüst aufgebaut. Während des Aufbaus ergeben sich Einschränkungen für die Westkotter Straße. So wird es in der Woche ab dem 19. November zu zwei bis drei nächtlichen Vollsperrungen kommen.

Mit Beginn der Arbeiten auf dem Viadukt ab dem 19. November lassen sich auch auf der Nordbahntrasse Einschränkungen nicht vermeiden. Um eine Befahrbarkeit der Trasse zu gewährleisten, wird halbseitig gebaut. Zunächst kann die Baustelle auf der Nordseite des Viadukts passiert werden. Die Wegbreite wird mindestens 2,50 Meter betragen und als „Fußweg – Radfahrer frei“ beschildert werden. Die Stadt investiert 868 000 Euro. red

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