Hubschrauber kreist über Autobahn

Geldautomat gesprengt: Täter flüchten über A1 und rasen in Leitplanke

Tatort Telegrafenstraße in Wermelskirchen: Erneut haben Unbekannte dort einen Geldautomaten gesprengt.
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Tatort Telegrafenstraße in Wermelskirchen: Erneut haben Unbekannte dort einen Geldautomaten gesprengt.

Zurzeit sucht die Polizei mit einem Großaufgebot nach den Tätern, die in der Nacht einen Geldautomaten in Wermelskirchen gesprengt haben.

Wermelskirchen. Auf der Telegrafenstraße und später auf der Autobahn haben sich in der Nacht Szenen wie in einem Krimi abgespielt: Zunächst wurden gegen 3.40 Uhr Anwohner der Telegrafenstraße durch einen lauten Knall aus dem Schlaf gerissen. Erneut hatten Kriminelle dort einen Geldautomaten gesprengt. Anschließend flüchteten die Täter in einer schwarzen Limousine mit Bergheimer Kennzeichen in Richtung Autobahn 1.

Doch allzu lange dauerte die Flucht im Fahrzeug nicht: Zwischen der Anschlussstelle Köln-Niehl und dem Autobahnkreuz Köln-Nord krachte es. Die Täter verunglückten mit ihrem Fluchtwagen und verschwanden zu Fuß in einem angrenzenden Waldstück. Schnell realisierte die hinzugerufene Polizei, wer dort in dem Unfallwagen gesessen haben muss.

Auf der A 1 verunglückten die Täter mit ihrem Fluchtfahrzeug und verschwanden anschließend zu Fuß in einem angrenzenden Waldstück.

Die Autobahn wurde zunächst bis etwa 5 Uhr in beide Richtungen komplett gesperrt. Anschließend gab es noch vereinzelte Sperrungen in Fahrtrichtung Köln-Nord. Ein Hubschrauber kreiste über dem Gebiet. Außerdem setzte die Polizei Diensthunde für die Suche nach den Tätern ein. Bislang ohne Erfolg. Inzwischen löst sich der Stau dort langsam wieder auf.

Zeitgleich in Wermelskirchen: Spezialkräfte der Polizei rücken an der Telegrafenstraße an. Sie stellen sicher, dass sich kein Sprengstoff mehr in dem Gebäude der Bank befindet. Zudem sichern sie weiter Spuren am Tatort.

Für die Anwohner der Telegrafenstraße war es bereits das zweite Mal, dass sie durch eine Explosion aus dem Schlaf gerissen wurden. Erst vor annähernd einem Jahr war unweit des heutigen Tatortes ein Geldautomat gesprengt worden. Die Täter entkamen damals unerkannt.

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