Weihnachtsmarkt auch am Döppersberg

Es gibt Pläne für ein Winterdorf am Bahnhof.

Von Andreas Boller

Wuppertal. Die Vorbereitung für den Elberfelder Weihnachtsmarkt läuft auf vollen Touren. Einiges wird sich in der Fußgängerzone im Vergleich zu den Vorjahren ändern – das Gesamtpaket an Ständen und Buden soll stimmungsvoller und attraktiver präsentiert werden. In diesem Jahr richtet die Grandezza Entertainment GmbH im Auftrag der Orion GmbH erstmals den Markt aus – und will für mehr weihnachtlichen Glanz sorgen. 70 Stände sind aktuell geplant. Erstmalig wird eine Budengasse von der Geschäftsbrücke über die B 7 bis zum Eingang der Bahnhofsmall aufgebaut. Weitere Stände werden auf dem Kirchplatz, dem Kerstenplatz und auf Teilen des Neumarktes stehen.

Die große Attraktion in diesem Jahr könnte das Weihnachtsdorf am Döppersberg werden. Dezernent Matthias Nocke und Ordnungsamtsleiter Carsten Vorsich sind zuversichtlich, dass dort ab dem 25. November Weihnachtsmusik erklingt. Nur die verkehrstechnische Genehmigung fehlt noch.

Den Planungen des Elberfelder Weihnachtsmarktes geht ein langjähriger Streit zwischen dem Elberfelder Einzelhandel und dem Veranstalter Orion voraus. Die Orion GmbH gewann die Ausschreibung für die Zeit bis 2023 und beauftragte nun die Grandezza Entertainment GmbH mit der Organisation. Im vergangenen Jahr standen die Marktstände vereinzelt in der Fußgängerzone und es hagelte Kritik.

Qualität des Glühweins wird kontrolliert

2019 blieb mehr Zeit zur Vorbereitung, aber Thomas Schütte kündigt an, dass es länger als ein Jahr dauern werde, den Weihnachtsmarkt zu entwickeln. Auch die Qualität des Glühweins behalte man im Auge. Um Plastikmüll zu vermeiden, wird eine gemeinsame Pfand-Tasse in Elberfeld und Barmen mit einem Weihnachtsmotiv der Schwebebahn angeboten.

Weitere Weihnachtsmärkte in Wuppertal: Barmen (Johannes-Rau-Platz) und Laurentiusplatz (Mittelaltermarkt). Hinzu kommen Ein- und Mehrtages-Stadtteilmärkte.

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