Weihnachtsfest

Weihnachtsmann besucht Rittersaal

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Für den erkrankten Kasper sprang der Weihnachtmann mit seinen Wichteln ein. 

SOLINGEN Das Weihnachtsfest für Kinder auf Schloss Burg wartete mit Bastelaktionen und viel Unterhaltung auf.

Von Wolfgang Günther

Solingen. Trotz des kühlen Regenwetters kamen am Sonntag viele Familien zum Kinder-Weihnachtsfest nach Schloss Burg. „Vielleicht können wir heute etwas weniger Besucher als sonst zum Kinderfest erwarten, aber bis jetzt sind wir zufrieden, es ist ja noch früh am Tag“, sagte mittags Regina Jassmann, Mitarbeiterin des Schlossbauvereins im Kassenbereich und Souvenirshop.

Kurzfristig umdisponieren mussten die Organisatoren des Vereins beim Unterhaltungsprogramm im Rittersaal. „Leider ist unser beliebtes Kasperletheater durch die Erkrankung des Puppenspielers plötzlich ausgefallen“, erklärte Nadine Neuschäfer, Mitarbeiterin des Schlossbauvereins. Zusammen mit ihren Kolleginnen organisierte sie die Cafeteria in der Kemenate zugunsten des Vereins. Im Frauen-Gemach nahm das Sternen-Suchspiel seinen Anfang, bei dem Kinder versteckte Sterne beim Rundgang durch das Schloss suchen sollten.

Für die Auftritte im Rittersaal konnte kurzfristig der Solinger Bühnenkünstler Dirk Götz mit einigen Mitgliedern seines Teams vom „Affentheater“ gewonnen werden. So spielten in den blendend gestalteten Improvisationen nicht der Kasperl mit der Großmutter und dem Schutzmann die Hauptrollen, sondern der Weihnachtsmann mit seinen Wichteln begeisterte die Kinder in drei Vorstellungen, in denen jeder Stuhl besetzt war. In den Pausen konnten sich die kleinen Gäste mit dem Weihnachtsmann fotografieren lassen. Auch Hanna Kirsch spielt im „Affentheater“. Am Sonntag bastelte sie aber mit den Kindern im Rittersaal schöne Sterne aus Glanzpapier.

Eine Märchenerzählerin wartete in der Kapelle

Bei dem gemütlichen Familiensonntag abseits von Einkaufsstress und dem Trubel in der Vorweihnachtszeit blieb den Familien genügend Zeit für das Betrachten der Exponate im Schlossmuseum. Die Kinder bewunderten das große Modell des Schlosses und staunten über die vielen Zinnsoldaten in dem Diorama der Schlacht bei Worringen. Auch die schönen Möbel und Puppenstuben beim weiteren Rundgang konnten in Ruhe bewundert werden.

In der Kapelle von Schloss Burg musste Susanne Nitsch unter dem dezent geschmückten Weihnachtsbaum nie lange auf junge und ältere Zuhörer warten. Die Märchenerzählerin hielt für jedes Kind eine kurze, oft lustige Erzählung bereit, in der ein „ungezogenes Rentier“ oder ein „verwirrter Wichtel“ Hauptrollen spielten. Dazu verkaufte sie auch ihre Märchen-Bücher. Die Autorin steht mit ihren Werken oft auf Mittelaltermärkten.

Viele Hinweise führten Kinder, Eltern und Großeltern zu der großen Bastelaktion in den frisch hergerichteten Räumen im Grabentorhaus. „Die Kinder können hier gegen ein kleines Entgelt Lebkuchen verzieren, Geschenke aus Filz basteln und Kerzen herstellen“, erklärte Annabelle Hoppe. Die junge Mitarbeiterin des Schlossbauvereins half mit anderen Weihnachtsengeln den Kindern beim Basteln von Lichttüten und Anhängern für den Weihnachtsbaum sowie beim Dekorieren von Wunschzetteln.

SCHLOSS BURG

TERMINE Die nächsten Veranstaltungen im Rittersaal von Schloss Burg: Am 13. Dezember erklingen mit der „Johnny Cash Experience“ Weihnachtslieder im Stil des Countrysängers Johnny Cash, Beginn 20 Uhr. Am 15. Dezember gastiert an gleicher Stelle der Gus-Anton-Kammerchor aus Remscheid, Beginn 17 Uhr.

„Einige Kinder basteln hier in unserer Weihnachtswerkstatt auch gleich Geschenke für Oma und Opa“, sagte Annabelle Hoppe.

Ulrich Schubert verkaufte ehrenamtlich Solinger Stahlwaren in der „Bergischen Schatzkammer“. „Solche Veranstaltungen wie das Kinder-Weihnachtsfest sorgen immer für guten Umsatz bei uns“, sagte Schubert, der eines von etwa 25 ehrenamtlichen Mitgliedern im Verkaufsteam der Schatzkammer ist.

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