Wasserfall bereichert den Schillerpark

Uta Majmudar, Jens Gabe und Peter Püschel (v.l.). Foto: sus
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Uta Majmudar, Jens Gabe und Peter Püschel (v.l.).

Kunst im öffentlichen Raum

Haan -sus- Der Schillerpark punktet mit einem weiteren Kunstwerk: Ein markantes Exemplar steht nun am Ufer des kleinen Sees – in einer Sichtachse mit dem „Steinkreis“ von Doris Mademann-Meise und dem noch zu bauenden Rathaus. Auf einem etwa 6,50 Meter hohen Edelstahlmast befindet sich ein geschwungener Edelstahlkranz von 2,50 Meter Länge. Für diesen Kranz hat Uta Majmudar insgesamt 90 Edelstahlfäden gestrickt, in die sie unterschiedliche Glasstücke wie Bruchglas, Glasstäbe unterschiedlicher Länge, Glaskugeln und geschliffenes Glas eingearbeitet hat. Das Glas ist teilweise bunt und schillert in den Farben des Wassers. Die drei Meter langen Schnüre bewegen sich leicht im Wind und erwecken so den Eindruck fallender Wassertropfen. Nach Einbruch der Dunkelheit verstärken Solarstrahler, die das Kunstwerk von unten anstrahlen, diesen Eindruck. „Ich habe mich in den Platz verliebt“, jubelte Peter Püschel, Vorsitzender des Vereins Kunst in der Stadt Haan, der das Kunstwerk 2010 gekauft hatte – es stand bisher am Hallenbad.

Die Künstlerin selbst ist von dem neuen Standort angetan. „Es ist sehr schön hier. Ich habe nur Angst, dass Rowdys kommen und den Wasserfall zerstören“, befürchtet Uta Majmudar, die bundesweit als Glaskünstlerin ein großes Renommee genießt und zahlreiche Preise erhalten hat.

Jens Gabe, Landschaftsarchitekt bei der Stadt Haan, ist zuversichtlich, dass niemand Hand an den Wasserfall legt: „Unter dem Wasserfall befindet sich ein stabiles Betonfundament. Die Schnüre sind in einer Höhe angebracht, an die man ohne Hilfsmittel nicht gelangt“. Das Kunstwerk wurde über den Winter gereinigt und ausgebessert. Sonja Bohn vom städtischen Bauhof hat die Glassteine einzeln gereinigt und Dieter Suhr, Skulpturenbeauftragter des Vereins, hat ebenfalls über anderthalb Monate am Wasserfall gewerkelt.

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