Fahrzeuge deutlich reduzieren

Wuppertaler Wall soll für Fußgänger attraktiver werden

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Das Tor zum Wall. 

WUPPERTAL Parken in der Elberfelder Innenstadt soll eingeschränkt werden.

Von Michael Bosse

Die Stadtverwaltung soll prüfen, ob die Straße Wall in der Elberfelder Innenstadt für Fußgänger und Passanten attraktiver gemacht werden kann, indem die parkenden Fahrzeuge in dem Bereich deutlich reduziert werden. Einen entsprechenden Antrag der Grünen beschloss die Bezirksvertretung (BV) Elberfeld in ihrer Sitzung am vergangenen Mittwoch mit 13 Ja- und vier Nein-Stimmen. 

Mit dem Antrag solle erreicht werden, dass auf dem Wall die Bedürfnisse der Fußgänger stärker berücksichtigt werden und die Straßenränder nicht mehr vornehmlich zum Parken genutzt werden, sagte Grünen-Vertreter Klaus Lüdemann. Nach dem Ende der Bauarbeiten am Döppersberg und der provisorischen Nutzung des Walls als Busbahnhof werde auf der Straße derzeit verstärkt geparkt, monierten die Grünen. Vor allem samstags ab 14 Uhr werde der Bereich zum kostenlosen Parken genutzt. Dadurch komme es zu Sichteinschränkungen für die passierenden Fußgänger. 

Die Verwaltung solle nun „schnell ein Lösung“ für die Situation finden, die möglichst „keine großen Kosten“ verursache, betonte Lüdemann. Geprüft werden könne auch die Aufstellung von Blumenkübeln an der Straße. SPD-Fraktionsvorsitzender Thomas Kring begrüßte die Initiative der Grünen und erweiterte den Antrag um zwei Ergänzungen: Zum einen sollten auch weiterhin genug Parkplätze für Schwerbehinderte an der Straße vorgehalten werden, zum zweiten sollte die Straße für den Radverkehr in entgegengesetzter Richtung geöffnet werden. Beide Anregungen wurden auch in dem Antrag aufgenommen. 

Die CDU regte an, zumindest das Parken außerhalb der Ladenöffnungszeiten auf dem Wall zu erlauben. Ein von Fraktionschef Joachim Knorr vorgebrachter Antrag fand jedoch keine Mehrheit. Nach dem Willen der BV sollen dem ruhenden Verkehr auf dem Wall zu jeder Zeit klare Grenzen gesetzt werden.

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