Polizei

Verfolgungsjagd: Zwei Streifenwagen kaputt, gegen Lkw gerast - Fahrer gefasst

Die Polizei musste den Unfall aufnehmen. Archivfoto: Roland Keusch
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Zwei demolierte Streifenwagen, ein kaputter Lkw: Ein Mann aus Wuppertal hat sich eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert (Symbolfoto)

Audifahrer rast plötzlich weg - Beifahrerin aus Remscheid bei Verfolgungsjagd verletzt.

Wuppertal. Warum er sich ertappt fühlte, gilt es noch zu ermitteln - danach dürfte auf einen 24-jährigen Audifahrer aber eine ganze Reihe an Verfahren zukommen. Am Mittwochabend hat er sich eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert, musste kilometerweit per Hubschrauber verfolgt werden und sorgte für zwei Unfälle mit viel Blechschaden.

Begonnen hatte alles gegen 22.40 Uhr nahe der A-46-Auffahrt Wuppertal-Elberfeld. Dort überwachten Polizisten vom Streifenwagen aus den Verkehr. Dabei bemerkten sie einen Autofahrer, der das Handy am Ohr hatte. Als die Beamten das „Bitte anhalten“-Zeichen einschalteten, fühlte sich jedoch nicht nur der betroffene Autofahrer angesprochen - sondern auch ein eigentlich unbeteiligter Audi-Fahrer.

Der 24-jährige Fahrer des Audi gab Gas und raste weg. „Bei der anschließenden Verfolgung verunfallte dann leider der Streifenwagen“, heißt es von der Wuppertaler Polizei. Der Streifenwagen prallte gegen einen Laternenmast und war nicht mehr fahrbereit.

Der Audifahrer flüchtete über die A46. Ein Hubschrauber der Polizei übernahm die weitere Verfolgung. Die Beamten konnten den Wagen dann in Wetter an der Ruhr (Ennepe-Ruhr-Kreis) ausfindig machen. Doch auch ein quer in den Weg gestellter Streifenwagen hielt den 24-Jährigen nicht davon ab, erneut zu flüchten - er rammte den Streifenwagen und wollte Richtung A1 rasen. Kurz vor der Autobahn aber endete die Flucht des Mannes: Er prallte mit seinem Audi gegen einen Lkw.

Beim Zusammenprall mit dem Streifenwagen erlitt eine Polizistin (26) leichte Verletzungen. Die Beifahrerin des Audifahrers - eine 18-jährige Frau aus Remscheid - wurde ebenfalls verletzt und musste ins Krankenhaus.

Warum sich der 24-jährige Wuppertaler bei der Polizeikontrolle angesprochen fühlte und plötzlich wegraste, wird nun ermittelt. „Es besteht der Verdacht, dass er unter dem Einfluss berauschender Mittel stand“, heißt es von der Polizei. Der Mann musste zur Blutprobe. Die Ermittlungen dauern an.
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