Einsatz

Verfolgungsjagd durch das Bergische endet in Remscheid

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Der Mann aus Wermelskirchen reagierte nicht auf die Anhaltezeichen der Polizei. Erst in Remscheid konnte er gestoppt werden.

Polizei stellt flüchtigen Autofahrer nach einer Verfolgungsjagd, die unter anderem über die Autobahn 1 führte, in Lennep.

  • Die Polizei will einen Autofahrer kontrollieren, als der plötzlich Gas gibt und flüchtet.
  • Die Verfolgungsjagd führt die Polizei unter anderem auf die Autobahn 1.
  • Erst in Remscheid kann der Wermelskirchener schließlich gestoppt werden.

Remscheid. Eine Verfolgungsjagd durch mehrere Städte des Bergischen Landes ist am Donnerstagabend in Lennep zu Ende gegangen. Eine Streifenwagenbesatzung der Polizei des Rheinisch-Bergischen Kreises wollte am Donnerstagabend gegen 19 Uhr einen grauen Audi A 6 auf der B51 in der Ortschaft Neuenhaus in Burscheid kontrollieren, weil der Fahrer ihnen bereits am Vortag wegen eines möglichen Drogenverstoßes aufgefallen war. Die Anhaltezeichen der Beamten ignorierte der Pkw-Fahrer jedoch und gab stattdessen Gas. Er  flüchtete mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Autobahn 1. Die Verfolgungsjagd ging weiter. 

Mann aus Wermelskirchen muss Führerschein abgeben

Mehrere rote Ampeln überfuhr der 30-jährige Wermelskirchener, bis er die A1 erreichte. Dort versuchte er weiter die Polizei abzuschütteln. Schließlich zogen sich die Beamten auch zurück, weil das Risiko nicht mehr kalkulierbar war. In Remscheid fuhr der Wermelskichener mit seinem Audi von der Autobahn ab - und wurde schon von inzwischen hinzugerufenen Polizisten der Remscheider Wache erwartet. 

Gegen den Wermelskirchener fertigten die Polizisten eine Strafanzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und des Missachtens von Anhaltezeichen. Er musste zwei Blutproben abgeben: Eine, um abzuklären, ob er Alkohol konsumiert hatte. Eine weitere Blutprobe soll nachweise, ob der Mann womöglich Drogen genommen hat. Zudem musste der 30-Jährige noch vor Ort seinen Führerschein abgeben. Auf seinen Wagen wird der Wermelskirchener in der nächsten Zeit auch verzichten müssen - die Polizeistellte den Audi A 6 sicher. Ebenso wie ein Einhandmesser, das die Beamten beim Durchsuchen des Fahrzeugs entdeckt hatten.   

Bei der Verfolgungsfahrt wurde laut Polizei niemand konkret gefährdet

Da keine Haftgründe gegen den Mann vorlagen, konnte er am Donnerstagabend die Polizeidienststelle nach seiner 10 Kilometer langen Flucht wieder verlassen. Wie ein Sprecher der Polizeileitstelle Bergisch-Gladbach erklärte, sei es zu keiner konkreten Gefährdung eines einzelnen Autofahrers während der Rotlichtverstöße gekommen. to/ wi

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