1,9 Millionen Euro Fördergeld

Uni Wuppertal forscht zum Arbeiten bis 70

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Wuppertal. Wie lange im Leben können und wollen wir arbeiten? Das erforscht ein Team des Lehrstuhls für Arbeitswissenschaft unter Leitung von Prof. Dr. med. Hans Martin Hasselhorn an der Bergischen Universität Wuppertal bereits seit 2011.

Nun ist es den Wissenschaftlern erneut gelungen, umfangreiche Forschungsmittel einzuwerben, mit denen die deutschlandweite Kohortenstudie „Leben in der Arbeit“ fortgesetzt und ausgeweitet werden kann. Die Deutsche Rentenversicherung Bund, das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, die Barmer und die Berufsgenossenschaft Rohstoffe und Chemische Industrie sichern mit einer Förderung von insgesamt rund 1,9 Millionen Euro die Fortsetzung der Studie.

„Die Studie begleitet ältere Erwerbstätige, die sogenannten Babyboomer, auf ihren verschiedenen Wegen vom Arbeitsleben in den Ruhestand“, erklärt Hasselhorn. 2011 wurden fast 6600 Personen zum ersten Mal in ganz Deutschland befragt, 2014 und 2017 fanden weitere Befragungswellen statt.

Nun ist gesichert, dass 2022 9000 Personen befragt werden können, nicht nur alle bisherigen Teilnehmer, sondern auch ein jüngerer Jahrgang. „Damit bilden wir nicht nur ab, was sich beim Einzelnen mit dem Älterwerden verändert, sondern können auch fragen, ob sich verschiedene Generationen im Erwerbsleben unterscheiden. Beispielsweise, ob die Jüngeren sich schon darauf vorbereitet haben, dass sie länger arbeiten werden. Oder ob die Anpassung an digitalisierte Arbeit einer jüngeren Arbeitsgeneration leichter fällt – oder vielleicht sogar schwerer“, so der Projektleiter. Mit ersten Ergebnissen rechnen die Wissenschaftler im Herbst 2022.

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