Überfall

Unfall vorgetäuscht: Raub auf Restaurant-Mitarbeiter scheitert

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DÜSSELDORF Noch weitestgehend unklar sind die Umstände eines Raubüberfalls, der sich in der Nacht zu Samstag vor einem Wohnhaus an der Torfbruchstraße in Düsseldorf ereignet hat.

Zwei bislang unbekannte Täter hatten dort laut Polizei einen Motorradunfall vorgetäuscht, um einen Restaurantmitarbeiter zur Ersthilfe zu bewegen. Sie versuchten ihn anschließend auszurauben und attackierten ihn dabei mit Reizgas.

Den aktuellen Ermittlungen des Raubdezernats zufolge hatte am Freitag ein 47-jähriger Gerresheimer in einem Restaurant gearbeitet und nach Geschäftsschluss die Tageseinnahmen mit nach Hause genommen. Als er um 1.10 Uhr an der Torfbruchstraße aus seinem Fahrzeug stieg, lag in unmittelbarer Nähe ein Mann mit aufgesetztem Motorradhelm und schien sich vor Schmerzen zu krümmen. Plötzlich sprang der Unbekannte auf, besprühte den Geschädigten mit Reizgas und schlug ihn nieder. Auf dem Boden liegend umklammerte das Opfer seine Kellnerbörse, obwohl mittlerweile noch ein zweiter Täter hinzugekommen war und beide Personen massiv auf ihn einwirkten. Letztlich ergriff das Duo die Flucht ohne Beute in Richtung Dreherstraße.

Die Männer werden wie folgt beschrieben: Der erste Täter ist circa 1,95 Meter groß und von kräftiger Statur. Er trug eine schwarze Lederjacke. Der zweite Täter ist etwa 1,85 Meter große, hat kurze Haare und trug zur Tatzeit ein T-Shirt. 

Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat unter Telefon 0211/8700 entgegen. red

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