Weltweiter Wettbewerb

UN vergibt Klimaschutzpreis in Remscheid

Kooperieren beim weltweiten Klimaschutz-Wettbewerb: Dr. Peter Schniering (FCA) und Vanessa Völkel (UNIDO ITPO).
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Kooperieren beim weltweiten Klimaschutz-Wettbewerb: Dr. Peter Schniering (FCA) und Vanessa Völkel (UNIDO ITPO).

Remscheid. Abschluss eines weltweiten Wettbewerbs findet im Teo Otto Theater statt.

Von Andreas Weber

Die Preisverleihung für einen weltweiten Wettbewerb der Vereinten Nationen (UN) wird am 26. Oktober im Teo Otto Theater in Remscheid stattfinden. Der in der Hindenburgstraße ansässigen Denkfabrik Future Cleantech Architects (FCA) ist es gelungen, den Umweltpreis in die Heimatstadt ihres Gründers Dr. Peter Schniering zu holen.

Innovative Lösungen in den Bereichen Klimatechnologie und nachhaltiges Landmanagement werden von einer sechsköpfigen Jury prämiert. Preise werden in den vier Kategorien „Dekarbonisierung wachsender urbaner Lebensräume“, „Saubere und effiziente Energieerzeugung und -speicherung“, „Kreislaufwirtschaft und industrielle Prozesse“ sowie „nachhaltiges Landmanagement“ ausgelobt.

„Wir freuen uns, diesen wichtigen Wettbewerb der Vereinten Nationen unterstützen zu können.“

Dr. Peter Schniering

Die FCA, die seit 2018 existiert und seit Ende vergangenen Jahres eine eingetragene Rechtsform hat, fördert als weltweit agierender Think Tank Sprunginnovationen im Kampf gegen die negativen Folgen des Klimawandels.

Schniering, Geschäftsführer von Schumacher Precision Tools (Küppelstein), kooperiert als Experte für internationale Klima- und Energiepolitik mit den Vereinten Nationen.

Future Cleantech Architects organisieren den Wettbewerb mit drei UN-Fachbereichen: vorneweg UNIDO ITPO Deutschland (Industrielle Entwicklung – Investitions- und Technologieförderungsbüro), UNFCCC (Klimarahmenkonvention) und UNCCD (Übereinkommen zur Wüstenbekämpfung). Der 42-jährige Remscheider empfindet die Preisverleihung vor Ort als eine besondere Ehre: „Wir freuen uns, diesen wichtigen Wettbewerb der Vereinten Nationen unterstützen zu können. Die Ausrichtung auf skalierbare Umwelttechnologie in stark wachsenden Entwicklungsländern passt sehr gut zu unserer inhaltlichen Ausrichtung. Unsere Expertise liegt im Bereich von Technologien, die Treibhausgasemissionen überproportional senken können.“

Vanessa Völkel, stellvertretende Leiterin bei UNIDO ITPO Deutschland, lobt im Gegenzug die Expertise, die FCA im Bereich innovativer Klimatechnologien besitzt und deren „hervorragendes Netzwerk in der Energiebranche“.

Die Anmeldungen für den global ausgerichteten Wettbewerb laufen seit Anfang Juli. Bis 2. August können Projekte eingereicht werden. Eine Menge Bewerbungen sind bereits eingegangen, unter anderem aus Uganda, Israel, USA, Australien, Brasilien. Geplant ist die Preisübergabe als Hybrid-Veranstaltung. Je nach Inzidenzlage mit viel Präsenz im Teo Otto Theater, aber auch mit Online-Schalten. Weitere Infos gibt es online.

www.unido.org/global-call-itpos

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