Bewerbungsfrist endete

Über ein Dutzend Bewerber wollen die Leerstände in Barmen füllen

Thomas Helbig ist Geschäftsführer der Immobilien-Standort-Gemeinschaft (ISG) Barmen-Werth, die ein Mitspracherecht in der Jury hat.
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Thomas Helbig ist Geschäftsführer der Immobilien-Standort-Gemeinschaft (ISG) Barmen-Werth, die ein Mitspracherecht in der Jury hat.

Wuppertal. Langsam aber sicher sollen sich die leeren Läden in der Barmer Einkaufspassage am Werth füllen.

Die erste Bewerbungsfrist für Gewerbetreibende und Gründer für das Sofortprogramm des Landes endete am 18. Juni – und noch am letzten Tag seien Unterlagen von Bewerbern eingereicht worden, informierte Thomas Helbig, Geschäftsführer der Immobilien-Standort-Gemeinschaft (ISG) Barmen-Werth.

In dieser Woche fand die erste Jurysitzung statt. Mehr als ein Dutzend Konzepte wurden beim Innenstadtmanagement Barmen Urban, welches von der Stadt Wuppertal mit der organisatorischen Durchführung des Wettbewerbs beauftragt worden ist, in der ersten Bewerbungsphase eingereicht, teilte Ulrike Schmidt-Keßler vom Presseamt der Stadt mit. Die Bandbreite der potenziellen Nutzungen und Konzepte reiche vom klassischen Einzelhandel über lokale Start-Ups, Gastronomie, soziokulturelle Nutzungen, Beratungsangebote und Orte für Kunst und Events.

Konzepte, die zum Projekt Smart City passen, könnten profitieren

„Die Vielzahl der Bewerbungen mit zum Teil sehr guten Konzepten ist bereits ein toller Erfolg“, freut sich Rüdiger Bleck, Ressortleiter Stadtentwicklung und Städtebau in Wuppertal. „Jetzt müssen wir es schaffen, die Konzepte auch in die Ladenlokale zu bekommen.“ Wer genau vom Förderprogramm profitieren wird und wer sich konkret beworben hat, wollen die Verantwortlichen noch nicht verraten.

Im Vorfeld hatte Helbig erzählt, dass er sich unter anderem sehr gut einen Unverpacktladen oder Ideen, die das Konzept der Smart City voranbringen, als Kandidaten vorstellen könnte. „Es geht um wertige Produkte für Wuppertal“, betonte der Geschäftsführer der ISG Barmen-Werth.

Konzepte müssen sich vor Ort umsetzen lassen

Im nächsten Schritt werden die teilnehmenden Immobilieneigentümer und die Gründer über die Entscheidung des Gremiums informiert. Welche Konzepte ausgewählt wurden, wird preisgegeben, wenn die Mietverträge abgeschlossen sind. Die Konzepte müssen sich in den vorhandenen Ladenlokalen umsetzten lassen sowie bauordnungsrechtlich in Ordnung sein.

Vom insgesamt 70 Millionen Euro schweren NRW-Förderkuchen erhält die Barmer Innenstadt – genauer gesagt der Werth – ihr Stück in Höhe von rund 410 000 Euro. Vorteil für die neuen Gewerbetreibenden: Ihre Mieten werden um 60 bis 80 Prozent reduziert, der Rest kommt aus dem Fördertopf. Zu den elf Mitgliedern des Auswahlgremiums zählen unter anderem Bezirksbürgermeister Hans-Hermann Lücke, Thomas Helbig und Angelika Finkernagel, ehrenamtliche Mitarbeiterin der Bergischen IHK. Bei Abstimmungen erhält jede Institution eine Stimme. -mli-

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