Beliebter Freizeitspaß in Wuppertal

Supagolf lockt an den Mirker Bahnhof

Die Organisatoren nennen sich Supaknut (links) und DDQ Lessa – Spaß ist hier garantiert. Foto: Anna Schwartz
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Die Organisatoren nennen sich Supaknut (links) und DDQ Lessa – Spaß ist hier garantiert.

Wuppertal Minigolf ganz anders heißt es ab Samstag rund um den Bahnhof Mirke, denn „Supagolf“ beginnt wieder.

Von Tanja Heil

Zum elften Mal findet die Veranstaltung nun statt und hat dieses Jahr das Motto „Elfmeta Ebene“. An drei Wochenenden können Kinder und Erwachsene gegen eine kleine Spende an den liebevoll und kreativ gestalteten Bahnen spielen. Eine Anmeldung ist nicht nötig, aber in den Innenräumen gilt Maskenpflicht und es müssen Kontaktdaten hinterlegt werden. Die Schläger werden in der Hebebühne unterhalb des Bahnhofs Mirke ausgegeben.

„Es ist nicht perfekt, aber super“, erklärt Supaknut (Knut Heilmann) das Konzept. Schon seit vergangenem Herbst arbeitet er mit DDQ Lessa (Dietmar Kulessa) an neuen Bahnen. „Wir bieten diesmal ein Verkehrskonzept für Wuppertal“, sagt das Duo.

An einer Bahn wird kopfüber gespielt

Denn neben der seit Jahren beliebten Schwebebahn gibt es diesmal auch eine S-Bahn und Wuppertals erste U-Bahn beim Supagolf. „Wo die hält, verraten wir aber noch nicht.“ Die Seilbahn hatte Supagolf schon vor Jahren, lange, bevor sie in Wuppertal zum Thema wurde. Und dieses Jahr wird erstmals kopfüber gespielt: Die Teilnehmer müssen einen mit Helium gefüllten Ballon über ihren Köpfen in das Loch einer Bahn befördern. „Außerdem haben wir eine Bahn, bei der sich Erwachsene wie Kinder fühlen“, verspricht DDQ Lessa. Dort sind Bahn, Bälle und Schläger doppelt so groß wie normalerweise. Und es gibt erstmals einen Wissenstest über die vergangenen zehn Jahre Supagolf. Dafür hat das Team extra ein Klassenzimmer im Gebäude der Hebebühne eingerichtet. Echte Schulbänke und Stühle, Overhead-Projektor, Tafel und Wandkarte verbreiten Klassenzimmer-Flair.

Die anderen Bahnen sind teilweise aus den vergangenen Jahren übernommen und leicht verändert. Bei allen Bahnen gilt: Erwachsene sollen ebenso viel Spaß haben wie Kinder. Wer jedes Jahr spielt, entdeckt immer wieder neue Details. „Wir sind dabei extrem nachhaltig“, erklärt Supaknut. So haben sie diesmal einen früheren Endkreis, der einmal eine Bodenplatte war, zu Banden umgesägt, während die Blenden der Ballbahnen vorher Banden waren. „Uns helfen immer sehr viele Menschen, weil nicht nur das Spielen Spaß macht“, freuen sich die Organisatoren.

Jacob Economou macht die Grafik für Supagolf – etwa Beiträge für Soziale Medien und das Begleitheft, in dem die Spielbedingungen und die einzelnen Bahnen erklärt werden.

Übersichtskarte weist den Weg zu 18 Stationen

Auf einer Übersichtskarte sehen die Spieler, wo die nächste ihrer 18 Stationen steht. Dann geht es in einem großen Parcours rund um den Bahnhof. Schon vor einigen Jahren hat das Supagolf-Team dafür extra links neben der Hebebühne eine Treppe mit dem Namen Supajacobsweg angelegt. Am letzten Sonntag findet wie jedes Jahr ein großes Supagolf-Turnier statt. Anders als in den vergangenen Jahren gilt auch dafür die Spendenbasis. Und wer eine Ehrenurkunde haben möchte, bekommt sie gegen eine Spende auch schon an den anderen Tagen.

Die Supagolf-Organisatoren rechnen mit mehreren Hundert Besuchern pro Spieltag auf dem weitläufigen Gelände. So konnte Supagolf auch vergangenes Jahr stattfinden. Am Samstag wird sogar mitten zwischen den Bahnen gegen Corona geimpft. Doch vor allem sollen die Besucher auf der „erstaunlichsten Murmelbahn des Universums“ Spaß haben.

Hintergrund

Ort: Supagolf findet an der Hebebühne und am Bahnhof Mirke statt, Mirker Straße 48/62 direkt an der Nordbahntrasse.

Termine: Die Spielzeiten sind samstags von 15 bis 20 Uhr und sonntags von 12 bis 18 Uhr an den Wochenenden 24./25. Juli, 31. Juli/1. August und 7./8. August. Am letzten Tag findet ein Turnier statt.

Parcours: 18 Stationen rund um den Bahnhof.

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