370 Stufen in zwei Minuten

Gaskessel: Premiere für Treppenlauf. Neuauflage 2020.

Von Erdinc Özcan-Schulz

Wuppertal. 370 Stufen führen in 70 Meter Höhe auf den Heckinghauser Gaskessel. Rund 90 Anmeldungen gab es beim ersten Gaskessel-Treppenlauf. Die Bedingungen am Samstag waren ideal, fand Chef-Organisator David Koll. Er hätte gerne noch mehr Läufer begrüßt, glaubt aber, dass der Röntgenlauf am Sonntag in Remscheid weitere Starts verhindert habe.

Moritz Kleuser ging in der Schülerwertung an den Start und hatte seine eigene Technik: „Ich bin immer zwei Stufen auf einmal hoch gelaufen. Am Ende taten meine Muskeln ein bisschen weh.“ Mit seiner Zeit von 2:41 Minuten lieferte er eine ordentliche Leistung. Bei den Senioren hätte der U12-Läufer damit nur knapp eine Platzierung unter den besten zehn verpasst. Seine Schwester Jose hatte bei dem Treppenlauf so viel Spaß, dass sie die 370 Stufen gleich noch mal mit ihrer jüngeren Schwester Anne-Marie absolvierte. Bei den Männern gewann Andreas Fruhmann mit 1:56 Minuten; bei den Damen Marie-Christine Alferi (2:51).

Für viel Aufmerksamkeit sorgten zwei Feuerwehrleute aus Mönchengladbach, die berufsbedingt eine Prüfung ablegen mussten und deshalb die Stufen in voller Montur hochliefen. Im kommenden Jahr soll es dafür eine eigene Wertung geben. David Koll kündigt zudem an, dass der Gaskessel-Treppenlauf im kommenden Jahr auch in die bundesweite Treppenlauf-Cup-Wertung „Tower-Running Germany“ aufgenommen wird. Daher sei davon auszugehen, dass dann auch mehr Sportler an der Veranstaltung teilnehmen.

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