Am Museum

Steinzeitspielplatz wird vor Ferien fertig

Der Pfahllanzenturm ist der Hingucker auf dem Abenteuerspielplatz im Neanderthal. Foto: S. Köhlen
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Der Pfahllanzenturm ist der Hingucker auf dem Abenteuerspielplatz im Neanderthal. 

Direkt am Neanderthal Museum

Von Valeska von Dolega

Mettmann. Zaungucker gibt es viele – und das, was hinter dem Bauzaun entsteht, lässt sich schlecht verbergen, nämlich ein imposanter Abenteuerspielplatz. Nicht irgendeiner, sondern einer der bemerkenswertesten Steinzeitspielplätze überhaupt. „Wir sind im Endspurt“, erklärt Projektleiter Marvin Bückmann. „Die Fertigstellung erfolgt vor den Sommerferien.“ Wann genau das sein wird, „kann jetzt keiner sagen“, erklärt er hinsichtlich der Auflagen der Corona-Pandemie.

Als bespielbarer Traum für Kinder und Teenager entsteht vis-à-vis des Neanderthal Museums ein Abenteuerspielplatz, auf dem sich Verbindungen zu Urzeit und Neandertaler knüpfen lassen. „Hauptsächlich verarbeiten wir das Material Holz“, und das nicht zu knapp.

Für die Jüngsten bis zum sechsten Lebensjahr entsteht eine entsprechende Fläche als sogenannte Treibholzlandschaft mit Zitterbalken und Wasser. Der Zitterbalken hilft bei der Schulung der Balance „Die Kinder können sich nicht nur austoben, sie können auch mit allen Sinnen erleben“, führt Tanja Henkel aus dem Presseteam des Landrats aus. Das Wasser beispielsweise müssen sie selbst pumpen, der Zitterbalken kann als Element zur Schulung der Balance genutzt werden.

Der wohl imposanteste Hingucker ist der Pfahllanzenturm, dessen höchste Spitze 9,50 Meter in den Himmel ragt. „Hier schließt sich eine Rutsche an“, verweist Projektleiter Bückmann auf eine silbrig schimmernde Röhre. Mit Fallschutz ausgekleidet, kann drumherum auch an Seilen und Netzen gespielt werden.

Insgesamt vier Millionen Euro werden seit dem ersten Spatenstich im September 2018 im gesamten Museumsumfeld verbaut. Mit 930 000 Euro bezuschusst das Land NRW das Projekt mit Fördermitteln.

Nicht nur der imposante Steinzeitspielplatz entsteht auf 2250 Quadratmetern, weitere Bäume werden gepflanzt und drei Brücken dienen als Wegführung. Die geschwungene Museumsbrücke, eine Fußgängerbrücke, hat den Grundriss eines Ypsilons und verbindet über den Mettmanner Bach auf einer Länge von etwa 34 Metern das Museum mit dem urzeitlichen Spielareal.

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