Stadtpark Leichlingen: „Nach oben ist alles offen“

So wie bisher – direkt an der Wupper gelegen – stellt sich die Initiative den neuen Lebensmittelmarkt vor. Repro: Beier

INNENSTADT Initiative „Rettet den Stadtpark“ nimmt noch einmal zu ihren Plänen fürs Wupperufer Stellung.

Leichlingen. Ein Kompromiss sollte eine Lösung bieten, mit der beide Seiten gut leben können. In Sachen Innenstadtbebauung scheint das derzeit noch nicht zu klappen.

Nachdem Projektentwickler Horst Alexander Spitzkopf vor einer Woche die abgespeckten und auf den neuen Stadtpark beschränkten Pläne vorgestellt hat (ST berichtete), meldet sich jetzt erneut die Bürgerinitiative „Rettet den Stadtpark“ zu Wort. Sie befürwortet nach wie vor, den traditionellen Standort für den neuen Lebensmittelmarkt auf dem heutigen Kaufpark-, Tankstellen-Areal zu belassen und beantwortet häufig gestellte Fragen zu ihren Alternativvorstellungen.

Ihre Planung, so heißt es, lasse alle Gestaltungsmöglichkeiten für eine ansprechende Architektur zu, in der sich Rewe und/oder Edeka wiedererkennen könnten. Dabei sei auch eine offene Glasfassade zur Neukirchener Straße vorstellbar.

Denkbar sei ebenso ein weiteres Geschoss, um den eingeschossigen Bau mit Wohnungen aufzustocken. „Nach oben sind mehrere Optionen offen.“ Genug Platz ist nach Ansicht der Initiative ebenso für etwa vier weitere Läden und eine Anlieferungszone. Der Regionale 2010 und der darin geforderten „Öffnung zur Wupper“ will man mit dem Wupperpark und der Treppe zum Fluss gerecht werden. Außerdem sind 80 neue Stellplätze unter Bäumen angedacht.

Die Baukosten für den neuen Supermarkt werden auf rund 2,6 Millionen Euro beziffert.

Von Seiten der Stadt indes waren die Pläne, die vom renommierten Düsseldorfer Architekturbüro RKW entworfen wurden, als nicht machbar eingeschätzt worden. Man habe fünfe gerade sein lassen. So richtig passe das alles nicht auf das vorhandene Grundstück. Die eingezeichneten Wege lägen bereits im Wasser. KS

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