Döppersberg

Stadt baut den Wupperpark Ost

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Beim Wupperpark Ost handelt es sich um den letzten planerischen Schritt zum Ausbau des Döppersbergs, sagt OB Andreas Mucke. 

WUPPERTAL Entlang der Wupper sollen Neubauten für das Café Cosa und den Info-Pavillon entstehen.

Von Michael Bosse und Andreas Boller

Die Zeit drängt: Entsprechend der Vereinbarungen mit dem Investor Signature Capital muss die Stadt bis Ende 2018 den Wupperpark Ost am Döppersberg mit einer Grundfläche von rund 5 500 Quadratmetern Grundfläche fertiggestellt haben. Die Stadtverwaltung präsentierte jetzt ihre Planungen für das Areal an der Wupper zwischen Köbo-Gebäude und Brausenwerth/Morianstraße.

Bei dem Vorhaben handele es sich „um den letzten planerischen Schritt“ zum Ausbau des Döppersbergs, sagte Oberbürgermeister Andreas Mucke bei der Vorstellung. Mittels einer europaweiten Ausschreibung sollen die verschiedenen Projektphasen vergeben werden.

Café Cosa bleibt Anlaufstelle für Suchtkranke und Obdachlose

Im westlichen Bereich in der Nähe zum Köbo-Gebäude ist ein neuer Standort für den Info-Pavillon des Wuppertal Marketing und der Wuppertaler Bühnen vorgesehen. Im östlichen Bereich soll das neue Gebäude des „Café Cosa“ entstehen. Das Café ist bislang im Köbo-Gebäude untergebracht, das der Investor Signature Capital übernehmen wird. Es dient vor allem als Anlaufstelle für Suchtkranke und Obdachlose. Die genaue Lage und die Wege zu dem Gebäude sollen noch mit Polizei und Ordnungsamt abgesprochen werden. Die Kosten für den Ersatzbau für das Café sollen zu etwa 80 bis 90 Prozent durch Drittmittel, eventuell über Stiftungen, abgedeckt werden.

Stadtdirektor Johannes Slawig wies darauf hin, dass für den Bau der beiden Gebäude insgesamt 4,5 Millionen Euro vorgesehen sind. Das Geld sei allerdings nicht in den Baukosten für den Döppersberg von 140,5 Millionen Euro eingerechnet. Möglicherweise könnten die Kosten auch noch niedriger liegen.

Gegner des Döppersberg-Umbaus hatten der Stadt in der Vergangenheit vorgeworfen, die Kosten für den Wupperpark Ost bewusst aus den Gesamtkosten Döppersberg herauszurechnen. Die Verwaltung rechtfertigt dies damit, dass es sich beim Umbau des Döppersbergs um eine Maßnahme handelt, die im wesentlichen zur Verbesserung des Öffentlichen Nahverkehrs und Individualverkehrs diene. Der Wupperpark sei ein davon losgelöstes Projekt.

Für den unterirdischen Bunker wird derweil noch eine Nutzung gesucht. Man befinde sich mit mehreren Interessenten in Gesprächen, sagte Dezernent Frank Meyer. Am ehesten dürfte sich wohl ein gastronomischer Betrieb dort anbieten. Angesichts meterdicker Betonwände dürfte laute Musik kein Problem sein.

Die Fachaussschüsse und die Bezirksvertretung Elberfeld werden in den kommenden Tagen diskutieren, am 14. Dezember fällt die Entscheidung im Rat.

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