Event-Konzept „Socialmatch“

Spielend neue Leute kennenlernen

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Beim „Socialmatch“ in Düsseldorf sollen sich neue Freunde finden.

DÜSSELDORF Das Düsseldorfer Event-Konzept „Socialmatch“ setzt Brettspiele neu in Szene.

Von Nadine Diab-Heinz

Die Idee entstand in einer Silvesternacht vor fünf Jahren. Patrick Kuhlmann (31), begeisterter Spieler, hatte mit seinen Freunden schon einige Runden Brettspiele gespielt, da fragte er sich plötzlich, wie das wohl mit Wildfremden sei. Wie wäre es, neue Leute in entspannter Atmosphäre kennenzulernen und bei einem Spiel? Das war die Geburtsstunde von „Socialmatch – Spielend neue Leute kennenlernen“.

Seit 2014 gibt es das Event-Konzept in zehn Städten, darunter Berlin, Hamburg und Frankfurt. In Düsseldorf wird der Spieleabend der etwas anderen Art seit dem vergangenen Jahr angeboten. Und wie funktioniert es?

Die Idee:

Spieleabende sind nur etwas für verzweifelte, verkrampfte Pärchen? Mitnichten. Zumindest behaupten das die Macher von „Socialmatch“. Ihr Konzept: Neue Leute kennenlernen bei Bier und Brettspiel. Alles in entspannter Baratmosphäre jenseits von verkrampften Single-Veranstaltungen, Speed-Dating oder After-Work-Partys. Zwei Stunden verbringt man mit zunächst Fremden einen Abend. Wer im Anschluss der Veranstaltung noch Lust hat, der kann natürlich noch zusammen feiern. Das könnte der Beginn einer wunderbaren Freundschaft werden.

Die Teilnehmer:

Anmelden kann man sich in verschiedenen Altersgruppen. Von 20 bis 35 Jahren, 30 bis 45 Jahren und 40 bis 60 Jahren. Bis zu zehn Teilnehmer sind in einer Gruppe.

Der Treffpunkt:

Damit es spannend bleibt, ist die Location bis kurz vorher noch geheim. Eine hat Patrick Kuhlmann jedoch verraten: „Das Bazzar in der Altstadt ist ein Veranstaltungsort. Generell sind alle Läden zentral und gut zu erreichen.“

Das Spiel:

Entwarnung, sicherlich erwartet die Gäste kein komplexes Regelwerk à la „die Siedler von Catan.“ Ein Spielleiter führt die Gäste durch den Abend. Das extra für „Socialmatch“ konzipierte Spiel heißt, Trommelwirbel, „Socialmatch“ und ist im Handel nicht erhältlich. „In fünf Kategorien können sich die Teilnehmer kennenlernen und müssen versuchen, sich gegenseitig einzuschätzen“, erklärt Patrick Kuhlmann. Die Regeln sind denkbar einfach. Jeder würfelt der Reihe nach und muss sich seinen Aufgaben stellen. Zwischendurch werden die Plätze getauscht und es wird auch in Zweier- oder Dreiergruppen zusammengearbeitet. Dafür gibt es Punkte und am Ende sogar einen Preis.

Die Kosten:

25 Euro pro Person. Die Getränke sind nicht inbegriffen.

So geht es weiter:

Alles kann, nichts muss. Das ist jedem selbst überlassen. Zwei Tage nach dem Event bekommt man zumindest die E-Mail-Adressen der Teilnehmer in das virtuelle Postfach geschickt. Und sie sind dann ja keine Unbekannten mehr...

Auf den Geschmack gekommen:

Übrigens, wer auf den Geschmack gekommen ist und gerne mit Fremden Brettspiele spielt, der kann sich auch als Spieleleiter bewerben. Laut Unternehmenshomepage der „coolste Job der Stadt“.

Nächste Termine im Januar und Februar:

Donnerstag, 10. Januar; Dienstag, 15. Januar; Mittwoch, 6. Februar; Donnerstag, 7. Februar.

Mehr Infos im Internet: www.socialmatch.de

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