Entwicklungspotenzial

Situation am Wuppertaler Wall soll sich „deutlich verbessern“

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Das Eingangstor zur Elberfelder City: Momentan gibt es noch einige Baustellen am Wall. Unter anderem entsteht der Neubau für das Holiday Inn Express Hotel.

WUPPERTAL Investor 6B47 sieht für den Wall noch Entwicklungspotenzial. Hotel eröffnet Anfang 2019.

Von Manuel Praest

„Die Lage ist sehr gut“, betonen Geschäftsführer Fred Schelenz und Nicole Nagel, Leiterin kaufmännische Projektentwicklung beim Investor 6B47. Das Düsseldorfer Unternehmen ist bekanntlich für das Hotelprojekt am Wall verantwortlich. Dass sie dort aber auch im Erdgeschoss Gewerbeflächen anbieten, zeige, so Nagel, wie sehr man vom Standort überzeugt sei. „Und die Situation wird sich in den nächsten Jahren noch deutlich verbessern“, so Nagel.

Insgesamt zwei Ladenlokale mit zusammen 470 Quadratmetern stehen im Hotelneubau an der Seite zur Schlossbleiche hin zur Verfügung. Interessenten gebe es aus der Gastrobranche. „Das bietet sich dort an.“ Eine Eröffnung peile man für das erste Quartal 2019 an.

Dass sich auch im Umfeld weitere Gastronomie ansiedeln wird, etwa am Wall 28, sieht Nagel nicht als Nachteil. Die Mischung mache es. „Man weiß dann, hier finde ich auf jeden Fall etwas.“ Für die Kunden sei das eher ein Vorteil.

Eine weitere Ladeneinheit wird 6B47 dann noch auf der Seite Calvinstraße anbieten. Welche Nutzung dort einzieht, stehe noch nicht fest und richte sich möglicherweise auch an den Gastrobetrieben auf der anderen Seite. „Vielleicht ein Bäcker“, sagt Nagel. „Vielleicht aber auch eine Bank oder Dienstleistungen.“

Das Holiday Inn Express Hotel soll Ende Januar 2019 eröffnet werden. Dieser Termin war zuletzt beim Richtfest im Mai genannt worden und daran halte man auch fest, erklärt Schelenz. „Wir liegen gut im Zeitplan“, betont der Geschäftsführer. „Wir sind mit der Fassade schon sehr weit.“ Und auch im Inneren geht es vorwärts. In vier bis sechs Wochen kämen schon die Möbel.

Noch nicht ausgestanden ist bekanntlich der Kanalschaden in der Schlossbleiche. Die Baufirma hatte versehentlich Beton in eine vermeintlich ungenutzte Leitung gegossen. Die WSW musten deshalb den Kanal erneuern, die Arbeiten dauern noch an.

Aktuell beschäftigen sich die Versicherungen mit dem Fall, so Schelenz. Die Gutachten befänden sich kurz vor dem Abschluss. Die Wuppertaler Stadtwerke waren von einem Schaden in Höhe von 500.000 Euro ausgegangen.

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