Oberbürgermeister unterstützt das Projekt

Wuppertaler Seilbahn: Briefwahlunterlagen sind auf dem Weg

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Bis zum 4. Mai sollen die Broschüren an die Wuppertaler Bürger verschickt werden.

WUPPERTAL Bis Ende der Woche sollen die Dokumente zur Abstimmung bei allen Wuppertalern im Briefkasten liegen.

Von Manuel Praest

Die knallgelben Umschläge fallen auf: Die ersten Antworten zur Abstimmung pro oder contra Seilbahn sind schon wieder im Rathaus eingetroffen, wie Oliver Pfumfel, Leiter Abteilung Statistik und Wahlen, am Montag erklärte. Wer seine Wahlunterlagen selbst noch nicht im Briefkasten hatte, muss sich keine Sorgen machen. Bis Ende der Woche sollen alle 270.000 abstimmungsberechtigen Wuppertaler informiert worden sein. Wer dann noch keine Post von der Stadt hat, kann sich unter 563-0 an die Verwaltung wenden. Auch in Fällen, wenn falsche Unterlagen zugeschickt wurden oder ähnliche Probleme auftreten. Ausgezählt wird dann bekanntlich am Sonntag, 26. Mai, wenn auch die Europawahl stattfindet — übrigens in der Uni-Halle aufgrund der vielen Wahlzettel.

Der große Unterschied zur Europawahl:Die Befragung zur Seilbahn ist eine reine Briefwahl. Die Unterlagen können nicht im Wahllokal abgegeben werden, sondern müssen vorab an die Wahlbehörde geschickt werden. Dafür liegt den Unterlagen ein bereits frankierter Umschlag bei. Die Abstimmung per Post ist einfach: Wer pro oder contra Seilbahn abstimmen möchte, kann Entsprechendes auf dem Stimmzettel ankreuzen, diesen in den grünen Stimmzettel-Umschlag packen und zukleben, den Abstimmungsschein mit Datum und Unterschrift versehen, alles in den gelben Umschlag packen und abschicken. Spätestens am 26. Mai müssen die Briefabstimmungsunterlagen bei der Wahlbehörde eingetroffen sein.

Abstimmberechtigt sind alle Personen, die am Wahltag die deutsche oder eine andere EU-Staatsangehörigkeit besitzen, das 16. Lebensjahr vollendet haben und mit einzigem oder mit Hauptwohnsitz in Wuppertal gemeldet sind.

Oberbürgermeister Andreas Mucke warb noch einmal für das Projekt: Die Seilbahn sei wirtschaftlich und technisch machbar und „ist eine große Chance für die Stadt.“ Abstimmen werde der Rat voraussichtlich im Juli, aber natürlich mit Blick auf das Votum der Bürger vom 26. Mai. est

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