Verkehr

Schwebebahn schwebt wieder zuverlässiger

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Die neuen Schwebebahnen werden zuverlässiger.

Mehr Personal in den Werkstätten - das macht sich bezahlt.

Wuppertal. Die Schwebebahn ist wieder aus den Negativ-Schlagzeilen gefahren. Die Freude der Wuppertaler an den himmelblauen Bahnen war durch eine Serie von Ausfällen nach der Wiederinbetriebnahme im August getrübt worden. Seit Dezember 2019 liegt die sogenannte Systemverfügbarkeit nach Angaben der Wuppertaler Stadtwerke (WSW) nun wieder bei 99,3 Prozent. Das ist eine deutliche Verbesserung gegenüber dem September 2019, als die Bahn insgesamt sieben Stunden außerplanmäßig stillgestanden hatte.

Eine weitere Steigerung erhoffen sich die WSW, wenn weitere Erfahrungen mit den neuen Bahnen gesammelt sind und die Fehlerbehebung abgeschlossen ist. Das neue digitale Betriebssystem erfordert stabile Funk-Verbindungen, sonst bleibt die Bahn stehen. Die Ursache für Abrisse im Funkverkehr ist inzwischen gefunden: Lose Stecker in einzelnen Bahnen hatten die Wackler verursacht. Diese Fehler bei 21 Kilometer Kabellänge pro Bahn zu finden, war eine knifflige Aufgabe.

Bisher sind 29 der 31 Schwebebahnen der neuen Baureihe nach Wuppertal ausgeliefert worden. 27 Fahrzeuge könnten aktuell eingesetzt werden, für zwei gelieferte Bahnen liegt noch keine Zulassung vor. Zwei weitere stehen beim Hersteller Kiepe in Valencia auf Abruf. Das Ziel bleibt weiter Tempo 60 im Zwei-Minutentakt. Um das leisten zu können, arbeiten nun mehr Mitarbeiter in den Werkstätten – 2017 waren es 117, nun sind es 132. Im Fahrdienst sind weitere 85 Personen tätig. Stadtwerke und damit auch die Stadt Wuppertal schießen jährlich rund 20 Millionen Euro zu, um die Schwebebahn an 365 Tagen im Jahr schweben zu lassen. ab

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