Politik

Wuppertals OB Schneidewind reagiert auf Ende des Kernbündnisses

Wuppertals OB Uwe Schneidewind. Archivfoto: Michael Schütz
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Wuppertals OB Uwe Schneidewind.

Wuppertal. Die Schwarz-grüne Zusammenarbeit mit Wuppertals OB ist Geschichte.

Am Montag, 16. Mai, verkündete die Ratsfraktion der Wuppertaler Grünen das Ende des Kernbündnisses mit der CDU. Dass die schwarz-grüne Zusammenarbeit rund um Oberbürgermeister Uwe Schneidewind in letzter Zeit immer schwieriger wurde, war offensichtlich. So kam der Schritt, zwischen den Parteien jetzt einen Schnitt zu machen, für viele nicht überraschend. Dennoch wiegen die Vorwürfe eines „Vertrauensbruches“ von beiden Seiten schwer.

Am Mittwoch hat sich der OB nun persönlich zu den Vorkommennissen der letzten Tage geäußert. Dies war Schneidewind wichtig, da die „vor uns liegenden Aufgaben gewaltig“ sind. Ihm sei wichtig, „dass alle Beteiligten zum Wohle der Stadt wieder an einen Tisch zurückkommen.“ Schneidewind weiter: „Das Bündnis ist beendet, aber die Verantwortung für die Zukunft unserer Stadt wird uns weiter verbinden und antreiben. Die ausgesprochenen Enttäuschungen und Irritationen sollten die positiven Erfahrungen des konstruktiven Miteinanders nicht überlagern.“

Die Idee, aus einem Bündnis eine treibende Kraft zu gestalten, die sich für die Themen jeweils noch eine weitere Partnerin oder einen weiteren Partner sucht, habe für ihn großen Charme. „Es hat dazu geführt, dass im Stadtrat mit allen demokratischen Kräften um Mehrheiten gerungen werden musste. Das ist für mich die ureigene Aufgabe der demokratisch legitimierten Ratsmitglieder und des demokratisch legitimierten Oberbürgermeisters: das Ringen um den richtigen Weg, um die klügste Entscheidung zum Wohle unserer Stadt.“ Er bedauere, dass der Eindruck eines mangelnden Austausches mit den Fraktionen entstehen konnte.

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