Schneidewind: Politik ist Teamleistung

Fünf Monate im Amt

Wuppertal -bos- Am Auftreten des neuen Oberbürgermeisters hatte sich zuletzt Kritik entzündet: Von vielen Seiten gab es Kritik, weil er nicht ausreichend in der Öffentlichkeit präsent gewesen und der erhoffte Neustart in den diversen Politik- und Gesellschaftsfeldern bislang ausgeblieben sei. Für Uwe Schneidewind ist dieser Wunsch ein „berechtigtes Bedürfnis“, dokumentiert aber zugleich ein etwas antiquiertes Bild von den Möglichkeiten eines OB. „Das Amt ist in der Verwaltung eigentlich nicht so wichtig und dient eher der Repräsentation“, sagte Schneidewind in der Politischen Runde der VHS. Politik sei eine Teamleistung. Das betreffe nicht zuletzt die Pandemie-Bekämpfung. Hier wies der frühere Präsident des Wuppertal Instituts jedes Ansinnen zurück, sich zum „Corona-Heroen stilisieren“ zu lassen.

Zwei Stunden beantwortete der Grünen-Politiker unter dem Motto „Fünf Monate nach dem Amtsantritt: Wuppertal im Aufbruch?“ Fragen von Moderatoren und Zuschauern. Schneidewind hat große Pläne und keine Angst vor Visionen, er weiß, dass man eine ambitionierte Politik von ihm erwartet und er nicht alle Erwartungen erfüllen kann. Zugleich will er sich aber auch nicht von der „täglichen Nervosität“ und den Projektionen der Bürger unter Druck setzen lassen. „Ich werde mir meinen Kompass bewahren“, sagte er. Er werde nach fünf Jahren Bilanz ziehen. „Ziel ist es, Wuppertal zu einem zentralen Impulsgeber für Urbanität des 21. Jahrhunderts zu machen.“

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